Ist eine Beteiligung an einem Stromnetz eine sichere Geldanlage?

Wer einen Teil eines Stromnetzes erwirbt, besitzt einen soliden Gegenwert. Entsprechend krisensicher ist die Investition in ein Netz. Da die Einkünfte aus dem Netzbetrieb von der Bundesnetzagentur kontrolliert und reguliert werden, kann ein Netzbetreiber in der Regel mit stabilen und konstanten Einnahmen rechnen. Derzeit gesteht die Netzagentur den Verteilnetzbetreibern im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von sechs bis neun Prozent zu. Da Vattenfall in Berlin wichtige Daten über den Zustand des Stromnetzes zurückhält, lässt sich momentan allerdings noch nicht abschätzen, ab wann im Falle eines Netzkaufs tatsächlich Gewinne anfallen würden. Wer sich mit uns am Netzkauf beteiligt, wird über Ausschüttungen auch an den Gewinnen aus dem Netzbetrieb beteiligt. Über diese Ausschüttungen entscheidet die Generalversammlung der BürgerEnergie Berlin, in der jedes Genossenschaftsmitglied mitentscheiden kann.
Übrigens wollen nicht nur Bürgerinnen und Bürger in Stromnetze investieren: Auch große, strategische Investoren wie Pensionsfonds und Rentenkassen suchen oft Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich, da hier in der Regel stabile Gewinne bei sehr geringen Risiken zu erwarten sind.