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Pressemitteilungen

16.6.2014: Bürgergenossenschaft unter letzten drei Stromnetz-Bewerbern

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 16. Juni 2014

Bürgergenossenschaft unter letzten drei Stromnetz-Bewerbern

  • BürgerEnergie macht Land Berlin Kooperations-Angebot für Stromnetz
  • Über 10 Mio. Euro eingeworben 
  • Zusammenarbeit mit Landesbetrieb Berlin Energie beim Gasnetz geplant


Die BürgerEnergie Berlin eG hat dem Land Berlin ein umfassendes Angebot für eine Kooperation beim Stromnetz-Betrieb gemacht. Nachdem sich zahlreiche Bieter aus dem Vergabeverfahren zurückgezogen haben, ist die Bürgergenossenschaft nun einer von nur noch drei verbliebenen Bewerbern um das Berliner Stromnetz.

Mit Ablauf der Frist vor einigen Tagen hat die BürgerEnergie Berlin ihr indikatives Angebot für die Stromnetz-Konzession eingereicht. Die Genossenschaft will das Stromnetz gemeinsam mit dem Land Berlin betreiben. Dazu Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Bürgergenossenschaft: „Wir sind bereit und in der Lage, uns als Kooperationspartner des Landes Berlin am Stromnetz zu beteiligen. Dazu gehört, dass wir uns inhaltlich einbringen, aber auch finanziell zum Kauf des Netzes beitragen werden.“ Dafür haben über 2.000 Bürger der Genossenschaft bereits jetzt mehr als 10 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

„In unserem Angebot haben wir detailliert erläutert, wie wir zu einem umweltfreundlichen Netz, zu mehr Transparenz und Bürgerpartizipation beitragen können“, so Neumann-Cosel weiter. Für den technischen Netzbetrieb hat die Genossenschaft ein kompetentes Management-Team aufgestellt, das Personal und Betrieb von Vattenfall übernehmen soll.  

Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin zu dem Angebot: „Dem Senat bietet sich hiermit die einmalige Chance, Bürgerpartizipation völlig neu zu denken. Wir haben hierfür ein konstruktives und sehr konkretes Beteiligungsangebot auf den Tisch gelegt. Der Senat muss nur zugreifen.“

Zum weiteren Verlauf des Vergabeverfahrens erklärt Gaßner: „Wir erwarten nun eine Einladung zu Verhandlungen mit dem Senat.“ Neben der BürgerEnergie Berlin bieten nur noch der alte Netzbetreiber Vattenfall und der Landesbetrieb Berlin Energie um das Stromnetz.

Beim Gasnetz will die Bürgergenossenschaft eng mit der Berlin Energie kooperieren. Diese hat im Konzessionsverfahren für das Gasnetz den Vorrang erhalten. Der Landesbetrieb und die Bürgergenossenschaft sind bereits seit Längerem im Gespräch, um gemeinsam eine Bürgerbeteiligung am Gasnetz zu ermöglichen. „Wir freuen uns über den Erfolg der Berlin Energie im Gasnetz-Verfahren und sehen gute Chancen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und echte Bürgerpartizipation“, so Hartmut Gaßner.


Druckfähige Bilder einer ausdrucksstarken Aktion von Mitgliedern der BürgerEnergie Berlin vor dem Roten Rathaus können Sie hier herunterladen. Diese können kostenfrei verwendet und abgedruckt werden. Bitte geben Sie dabei den Urheberrechtsnachweis „© Gözde Böcü“ an.


Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/

Aktionsfotos »Stromnetz in Bürgerhand«

Diese Bilder können unter Angabe des Urheberrechtsnachweises »© Gözde Böcü« kostenlos verwendet werden. Klick auf das Bild führt zum Download der Datei in druckfähiger Auflösung.



4.6.2014: Bürgergenossenschaft begrüßt Gasnetz-Zuschlag für Berlin Energie

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 4. Juni 2014

Bürgergenossenschaft begrüßt Gasnetz-Zuschlag für Landesbetrieb Berlin Energie

  • Kooperation zwischen BürgerEnergie Berlin und Berlin Energie angstrebt

Die BürgerEnergie Berlin begrüßt das Ergebnis des Konzessionsverfahrens für das Berliner Gasnetz, nach dem der Landesbetrieb Berlin Energie den Zuschlag erhalten soll. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass die Berlin Energie künftig das Gasnetz betreiben soll. Dann kommt das Gasnetz als wichtiges Element der Daseinsvorsorge unter demokratische Kontrolle. Wir sehen auch seine ökologische Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Vor allem aber sehen wir mit der Berlin Energie als Partner auch eine echte Chance auf neue Wege der Bürgerbeteiligung.“

Die Bürgergenossenschaft und der Landesbetrieb Berlin Energie führen bereits seit Längerem intensive Gespräche, um gemeinsam mögliche Modelle der Bürgerpartizipation am Gasnetz zu entwickeln. Erste konkrete Absichten haben die Partner dazu bereits festgehalten. „Wir sehen zahlreiche Möglichkeiten und gute Chancen für eine perspektivische Zusammenarbeit“, so Neumann-Cosel. „Die Berliner wollen an der Gestaltung ihrer Stadt aktiv teilhaben. In einer Kooperation zwischen der Berlin Energie und unserer Bürgergenossenschaft können wir gelebte Transparenz, Partizipation und Teilhabe ermöglichen.“

Die BürgerEnergie Berlin ist selbst einer der Bewerber im Vergabeverfahren für die Stromnetz-Konzession. Im Gaskonzessions-Verfahren ist die Genossenschaft nicht als Bieter angetreten, ist jedoch zu einer Kooperation mit der Berlin Energie bereit.

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
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1.4.2014: Vergabekriterien sind Vorfestlegung auf Vattenfall

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 1. April 2014

Vergabekriterien sind Vorfestlegung auf Vattenfall“

- Bürgergenossenschaft rügt Stromnetz-Kriterien
- Gespräche mit Bundeskartellamt angesetzt
- Haltung der Koalition ist „Armutszeugnis“

Die Vergabekriterien für das Berliner Stromnetz diskriminieren einzelne Bieter und verschaffen Vattenfall einen großen Wettbewerbsvorteil. Mit dem vor wenigen Tagen beschlossenen Kriterienkatalog geht der Berliner Senat zudem ein erhebliches rechtliches Risiko ein. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:

Diese Vergabekriterien sind eine Vorfestlegung auf Vattenfall. Es liegt auf der Hand, dass das Netz nur übernehmen kann, wer auch Personal und Betrieb des alten Netzbetreibers mit übernimmt. Doch der Senat ignoriert dies in den Vergabekriterien vollständig und verhindert so einen fairen Wettbewerb ums Netz. Die Kriterien sind bereits so angelegt, dass der alte Netzbetreiber immer am besten abschneiden wird. Damit wird die erneute Vergabe des Netzes an Vattenfall zur selbsterfüllenden Prophezeiung – und das Vergabeverfahren zur Farce.“

Die BürgerEnergie Berlin, die selbst einer der Bieter um das Netz ist, hat daher das Vergabeverfahren bei der zuständigen Senatsverwaltung formell gerügt. Zudem hat sie auch das Bundeskartellamt eingeschaltet, das sich in den kommenden Tagen in einem persönlichen Gespräch über den Sachverhalt informieren wird. Im Schreiben der Bürgergenossenschaft an die Finanzverwaltung heißt es: „Wir behalten uns vor, unsere Rüge um weitere juristische Schritte zu ergänzen, sobald wir die verabredete persönliche Rücksprache mit dem Bundeskartellamt halten konnten.“

Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaft und Experte für Energierecht, ergänzt: „Es ist uns absolut unverständlich, dass der Senat die Vergabekriterien festlegt, ohne die noch ausstehende Stellungnahme des Kartellamts dazu abzuwarten. Das ist fahrlässig. Denn sollte das Kartellamt unsere Kritik teilen, wäre das Land Berlin gezwungen, das gesamte Vergabeverfahren zu stoppen und neu zu starten.“

Die BürgerEnergie Berlin hatte daher bereits vor Wochen anhand des Gasnetz-Verfahrens ausdrücklich vor der jetzigen Vergabekonzeption gewarnt und Senat und Koalitionsfraktionen zu Gesprächen aufgefordert. „Offenbar sieht sich die Koalition nicht in der Lage, auf unsere fundierte Kritik zu reagieren. Wir sind entsetzt, dass der Senat hier schlicht den Kopf in den Sand steckt und stur auf seinem 08/15-Verfahren beharrt. Dass kein einziger Vertreter von Senat und Fraktionen auf unsere Gesprächsbitte eingeht, ist ein Armutszeugnis für die rot-schwarze Koalition. Da drängt sich die Frage auf, wie ernst der Senat seine Bürger nimmt“, so Neumann-Cosel. 

Das vollständige Kritikpapier der BürgerEnergie Berlin zum Konzessionsverfahren können Sie hier herunterladen.

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17.2.2014: Bürgergenossenschaft greift Stromnetz-Verfahren an

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 17. Februar 2014

Bürgergenossenschaft greift Stromnetz-Verfahren an

- „Konzessionsverfahren unrealistisch und rechtlich nicht haltbar“
- Bundeskartellamt eingeschaltet
- Neuausrichtung des Verfahrens gefordert

Die BürgerEnergie Berlin geht gegen das Strom-Konzessionsverfahren in Berlin vor. Die Bürgergenossenschaft, die selbst Bieter im Verfahren ist, wirft dem Senat unrealistische und unfaire Wettbewerbsbedingen vor. Darum hat die Genossenschaft jetzt das Bundeskartellamt eingeschaltet.

In einer Stellungnahme kritisiert die BürgerEnergie Berlin das Verfahren scharf. Hartmut Gaßner, Experte für Energierecht und Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin erklärt: „Der Senat will die Berliner Energienetze mit einem 08/15-Verfahren nach dem Muster einer Kleinstadt vergeben. Er ignoriert dabei die besondere Situation der Großstadt Berlins und gefährdet ein erfolgreiches Vergabeverfahren.“ Dass der Netzbetrieb in Berlin mit einer Kleinstadt nicht vergleichbar ist, zeigt allein der Personalbedarf: Während z.B. in Iserlohn 47 Mitarbeiter am Stromnetzbetrieb arbeiten, sind es in der Großstadt Berlin 1.400. Es versteht sich von selbst, dass niemand ein derart großes Unternehmen aus dem Nichts heraus neu aufbauen kann. Jeder neue Netzbetreiber in Berlin muss die bestehenden Strukturen mit allen Netz-Mitarbeitern komplett übernehmen.

Das bisherige Verfahren in Berlin blendet diese Notwendigkeit jedoch völlig aus. Der Großteil der Wertungskriterien zielt darauf ab, die Leistung des Bewerbers in seinem Heimatnetz, sein Personal und seine Ressourcen zu prüfen. Der Übergang der bestehenden Strukturen von Vattenfall wird dabei hingegen ignoriert und darf von den Bewerbern nicht eingeplant werden. In einer Kleinstadt, wo oft tatsächlich kaum Personal übergeht, mag ein solches Vergabeverfahren unter Umständen sinnvoll sein. Für Berlin ist es jedoch völlig ungeeignet.

Der vollständige Betriebsübergang muss im Vergabeverfahren unterstellt werden“, fordert daher die BürgerEnergie in ihrer Stellungnahme. „Alles andere verkennt die Realität in Berlin.“ Auch die restlichen Vergabekriterien müssten an die Situation in der Großstadt angepasst werden. „Ob ein Bewerber in seinem Heimatnetz viele oder wenige Stromausfälle hat, spielt für Berlin keine Rolle. Denn er wird hier mit dem Netz und dem Personal von Vattenfall arbeiten müssen. Niedrige Netzausfallzeiten zuhause helfen ihm dabei gar nichts. Stattdessen kommt es vor allem auf seine Managementkompetenz an: Kann er die Mannschaft von Vattenfall motivieren und anleiten? Hat er Ideen für einen innovativen Netzbetrieb, kann er Berlins Netz fit machen für den Energiemarkt der Zukunft? Diese Fragen muss das Konzessionsverfahren stellen“, so Gaßner.  

Den Beweis dafür und die Blaupause für ein realistisches „Großstadt-Modell“ liefert Hamburg. Nach dem Verkauf des Vattenfall-Netzes an die Stadt Hamburg findet dort derzeit ein vollständiger Betriebsübergang statt. Alle der rund 1.000 Netz-Mitarbeiter und die zugehörigen Betriebsmittel werden auf das Hamburger Unternehmen übertragen. Anders wäre der Netzbetrieb für mehrere Millionen Menschen auch nicht zu gewährleisten.

Die BürgerEnergie Berlin hat daher die Vertreter der großen Koalition und die verfahrensleitende Senatsverwaltung für Finanzen aufgefordert, das Verfahren vom Kopf auf die Füße zu stellen. „Das Land Berlin muss das Strom-Verfahren neu ausrichten und an die tatsächlichen Bedingungen in Berlin anpassen.“ Für das Gasnetz ist dies zu spät, denn hier lassen sich die bereits veröffentlichten Vergabekriterien nachträglich nicht mehr ändern. Im Strom-Verfahren hingegen wurde noch keinen Kriterienkatalog veröffentlicht. Hier hat der Senat also noch die Möglichkeit, geeignete Kriterien aufzustellen. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin erklärt: „Wir haben die Koalition aufgefordert, das Verfahren zunächst zu stoppen. Als erstes brauchen wir jetzt eine öffentliche Debatte darüber, welche Kriterien für Berlin sinnvoll sind – und zwar bevor es zu spät ist.“

Zusätzlich sorgt die jetzige Verfahrenskonzeption auch für höchst ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Als jetziger Netzbetreiber kann Vattenfall in seiner Bewerbung schlicht angeben, seine Mitarbeiter weiter zu beschäftigen. Alle Konkurrenten hingegen sind gezwungen, teure redundante Modelle aufzubauen, wie der Netzbetrieb alternativ organisiert werden könnte – obwohl diese Alternativen faktisch niemals zum Tragen kommen werden. Damit hat Vattenfall gegenüber allen Konkurrenten einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil.

Die BürgerEnergie Berlin hat daher das Bundeskartellamt eingeschaltet, um gegen den Missstand vorzugehen und ein faires Vergabeverfahren zu erwirken. Hartmut Gaßner dazu: „Hier werden nicht nur wir, hier werden alle Wettbewerber von Vattenfall von vornherein unzulässig diskriminiert.“ Gleichzeitig hat die Bürgergenossenschaft auch der verfahrensleitenden Stelle gegenüber bereits jetzt rechtliche Konsequenzen angekündigt, sollte es bei der Struktur des Konzessionsverfahrens bleiben. „Das Verfahren in seiner jetzigen Form dürfte juristisch schwerlich haltbar sein“, so Gaßner weiter.  

Von den Vertretern der Regierungsparteien erwartet die BürgerEnergie Berlin nun zeitnah eine Antwort auf ihr Gesprächsangebot. Neumann-Cosel stellt klar: „Wir wollen nicht stänkern. Es geht uns darum, erhebliche Risiken für Berlin zu verhindern. Wir sind uns unserer Verantwortung als bürgerschaftlicher Akteur und Bieter im Verfahren bewusst. Daher wollen wir offen und konstruktiv mit allen Beteiligten beraten, wie wir große Fehler vermeiden können.“ 

Die Stellungnahme der BürgerEnergie Berlin zum Konzessionsverfahrenkönnen Sie unter diesem Link herunterladen.

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

16.1.2014: Vattenfall gibt Deutschland-Sparte auf

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 16. Januar 2014

Vattenfall gibt Deutschland-Sparte auf

Zum Verkauf des Hamburger Stromnetzes von Vattenfall an die Stadt Hamburg erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:

»Der Verkauf des Hamburger Stromnetzes ist ein Offenbarungseid: Vattenfall will so schnell wie möglich raus aus dem deutschen Geschäft. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Vattenfall auch seine Berliner Unternehmen verkauft.

Für den Berliner Senat muss dies ein Weckruf sein: Senator Nußbaum darf das Berliner Stromnetz unter keinen Umständen an Vattenfall vergeben. Andernfalls riskiert er, dass das Netz in die Hände des meistbietenden Investors fällt und nur mit viel Glück, Geld und Mühe zurückgeholt werden kann.

Wenn Vattenfall sein in der Vergangenheit lukratives Netz in Hamburg freiwillig abtritt, dann kann dies nur einen Grund haben: Vattenfall scheut den jahrelangen Rechtsstreit im Konzessionsverfahren — der das Unternehmen für potentielle Käufer uninteressant machen würde. Diese überdeutliche Botschaft kann selbst der Berliner Senat nicht mehr ignorieren.«

12.12.2013: Winterschlussverkauf bei Vattenfall: Senat spielt mit Stromnetz Lotterie

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 12. Dezember 2013

Winterschlussverkauf bei Vattenfall: Senat spielt mit Stromnetz Lotterie

Zu den jüngsten Äußerungen des schwedischen Finanzministers zum Verkauf der deutschen Vattenfall-Sparte erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:
„Jetzt ist die Katze endgültig aus dem Sack: Vattenfall will seine deutschen Tochterfirmen verkaufen. Dass nun auch der schwedische Finanzminister als Vattenfall-Eigentümer offiziell davon spricht, dass der Verkauf ab Herbst 2014 „vielleicht möglich“ sei, ist so deutlich wie ein Winterschlussverkaufs-Schild im Schaufenster.“

Nachdem der Vattenfall-Mutterkonzern zwei Banken mit Vorbereitungen für den Verkauf beauftragt hatte, hatten Vattenfall-Sprecher hierzulande die Verkaufsabsicht noch heftig dementiert. Nun ist klar, dass nach den schwedischen Parlamentswahlen der Verkauf der deutschen Vattenfall-Sparte – und damit auch des Berliner Stromnetzbetreibers ansteht.

Neumann-Cosel: „Der Berliner Senat darf die Verkaufsabsichten bei der Vergabe der Stromnetz-Konzession nicht länger ignorieren. Die Netz-Konzession unter diesen Umständen an Vattenfall zu vergeben wäre unverantwortlich. Der Senat würde so mit dem Stromnetz buchstäblich Lotterie spielen. Denn Berlin müsste zusehen, wie Vattenfall mitsamt Stromnetz und 20-jähriger Nutzungserlaubnis an die meistbietenden Investoren verkauft würde.

Im besten Fall könnte der Senat das Stromnetz dann über komplizierte Rückabwicklungen wieder zurückkaufen – im schlimmsten Falle überhaupt nicht. Statt dies zu riskieren, sollte der Senat jetzt handeln und das Netz selbst zurückkaufen. Unsere Bürgergenossenschaft steht selbstverständlich bereit, sich an einem Kauf des Stromnetzes von Vattenfall zu beteiligen“

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/  

19.11.2013: Berliner Umweltpreis für die Stromnetz-Genossenschaft

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 19. November 2013

Berliner Umweltpreis für die Stromnetz-Genossenschaft

Die BürgerEnergie Berlin eG wird mit dem Berliner Umweltpreis 2013 ausgezeichnet. Der jährlich vom Berliner Umweltverband BUND verliehene Preis ging in der Kategorie „Wirtschaft und Innovation“ an die  Stromnetzkauf-Genossenschaft. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:

Wir freuen uns sehr – nicht nur über den Preis, sondern auch über das Signal an den Berliner Senat, das er sendet. Kurz nach dem knapp gescheiterten Energie-Volksentscheid zeigt der Umweltpreis, dass die Auseinandersetzung um das Stromnetz noch lange nicht beendet ist. Der Umweltpreis zeigt, welche Richtung der Senat bei der Vergabe des Stromnetzes einschlagen muss: Nicht Vattenfall, sondern die Bürgerinnen und Bürger müssen künftig Eigentümer ihres Stromnetzes sein. Mit dem Preis wird auch deutlich, dass Umweltverbände und Bürgerinitiativen nach dem durch die Termin-Trickserei gescheiterten Volksentscheid nicht etwa aufgeben. Im Gegenteil, nun werden wir mit unserer Bürgergenossenschaft, die nach wie vor Bewerberin im Stromnetz-Verfahren ist, massiven politischen Druck auf den Senat ausüben, damit das Netz in Bürgerhand kommt.“

Der Berliner Umweltpreis zeichnet Menschen und Unternehmen aus, die „Engagement und Aktivitäten lenken, die in vorbildlicher Art und Weise dazu beitragen, die Umwelt und die Lebensqualität von Berlin nachhaltig und positiv zu beeinflussen.“ In der Begründung der Jury heißt es: „Mir dem Ziel „Stromnetz in Bürgerhand“- setzt die BürgerEnergie Berlin eG nicht nur ein sichtbares und starkes Zeichen für die Energiewende, sondern zeigt auch, wie es konkret gehen kann. Als Unternehmen wollen sie das Gegenmodell zu den bisherigen wirtschaftlichen Akteuren, die den Energiemarkt dominieren, sein – und damit das Zukunftsmodell für das Gelingen der Energiewende.“

Der Berliner Umweltpreis 2013 wurde am gestrigen Abend an die Preisträger verliehen. Die Laudatio für die BürgerEnergie Berlin hielt der Kabarettist und Autor Horst Evers. Er lobte nicht nur den Mut der BürgerEnergie Berlin, sondern verlieh zusätzlich auch einen Sonderpreis an den Berliner Energietisch, der den Energie-Volksentscheid initiiert hatte.

Weitere Informationen zum Berliner Umweltpreis unter
http://www.berliner-umweltpreis.de/

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

4.11.2013: Wowereit kann sich vor dem Volksentscheid retten, aber nicht vor den Berlinern

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 4. November 2013

Wowereit kann sich vor dem Volksentscheid retten, aber nicht vor den Berlinern“

Genossenschaft wird im Vergabeverfahren das Stromnetz in Bürgerhand bringen

Zum Volksentscheid des Berliner Energietischs erklärt Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin:

Durch seine Termin-Trickserei haben sich der Regierende Bürgermeister Wowereit und der Senat haarscharf vor dem Volksentscheid gerettet. Dem Volksbegehren haben nur wenige Stimmen gefehlt. Hätte das Volksbegehren am Tag der Bundestagswahl stattgefunden, hätte es mit absoluter Sicherheit nicht nur eine überwältigende Mehrheit an
Zustimmung gegeben, sondern auch eine Erfüllung des Quorums. Der Wille der Berliner und der Auftrag an den Senat ist mehr als deutlich: Gebt uns unser Stromnetz zurück!

An alle, die das Volksbegehren gescheitert sehen, sei die Frage gerichtet: Welches Vorhaben von Wowereit und seiner Landesregierung könnte aktuell damit rechnen, knapp 600.000 Stimmen und 80% an Zustimmung zu gewinnen? – Keines! Die Berliner haben sich gestern deutlich hinter den Netzrückkauf gestellt. Dieses unmissverständliche Signal wird der Senat nicht ignorieren können, auch nicht ohne die bindende Wirkung des Volksentscheids.

Wowereit sei gewarnt: Er kann sich mit seinem Termin-Trick vor dem Volksentscheid retten, nicht aber vor den Berlinern. Daher werden wir mit der Netzkauf-Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die sich im laufenden Konzessionsverfahren um das Stromnetz bewirbt, nicht lockerlassen, dem Bürgerwillen Nachdruck zu verschaffen. Wir werden mit aller Kraft im Vergabeverfahren darum kämpfen, das Netz in Bürgerhand zu bringen. Wowereit hat jetzt die Chance, im offiziellen Vergabeverfahren auf die Bürger zuzugehen: Er kann auf ein Kooperationsmodell zwischen dem Land Berlin und unserer Bürgergenossenschaft setzen und so dem Volksentscheid gerecht werden. Sollte der Senat jedoch die Netz-Konzession entgegen dem erklärten Willen der Berliner erneut an Vattenfall vergeben, wäre dies ein massiver Vertrauensbruch – und der politische Schaden für Wowereit und seine Koalition irreparabel.

Wir verstehen das Ergebnis des Volksentscheids als deutlichen Auftrag der Berliner, Vattenfall als Netzbetreiber abzulösen. Mit der Bewerbung unserer Genossenschaft haben wir die Chance, das Netz auch ohne Volksentscheid in Bürgerhand zu bringen. Selbstverständlich wollen wir in den kommenden Tagen dazu gemeinsam mit dem Energietisch über die nächsten Schritte beraten.“

21.10.2013: Konzeptpapier: Netzbetreiber hat Schlüsselrolle für die Energiewende inne

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 21. Oktober 2013

Konzeptpapier: Netzbetreiber hat Schlüsselrolle für die Energiewende inne

Bürgergenossenschaft veröffentlicht Konzeptpapier zum energiepolitischen Beitrag des Stromnetzbetreibers

Die BürgerEnergie Berlin stellt heute ein Konzeptpapier der renommierten Beratergesellschaft BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH vor, das eine Vielzahl von Beiträgen des Stromnetzbetreibers zum Gelingen der Energiewende erläutert und bewertet. Die Experten für Netzinfrastruktur der Beratergesellschaft BET kommen darin zu dem Schluss, dass der Verteilnetzbetreiber eine der Schlüsselrollen für den Umstieg auf Erneuerbare Energien einnimmt. Das Konzeptpapier listet zahlreiche Maßnahmen auf, mit denen Netzbetreiber sowohl in ländlichen Regionen, als auch im städtischen Raum zum Gelingen der Energiewende beitragen können.

BET-Experte Dr. Christof Niehörster, einer der Autoren des Konzeptpapiers, erläutert dessen Bedeutung: „Der Netzbetreiber hat eine entscheidende Schlüsselrolle für die Energiewende inne. Ohne seine gezielte und pro-aktive Mitarbeit kann der Umstieg auf Erneuerbare Energien in absehbarer Zeit nicht effizient gelingen. Der bestehende Regulierungsrahmen beinhaltet bislang leider kaum wirksame Anreize für Verteilnetzbetreiber, die Energiewende durch Innovation und Investitionen voranzutreiben. Es gibt jedoch zahlreiche Maßnahmen, mit denen er zum Gelingen der Energiewende beitragen kann.“
Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, ergänzt: „Das Gutachten zeigt: Der Stromnetzbetreiber muss keine passive Instanz sein. Faktisch trägt er mit die Verantwortung über Gedeih und Verderb der Energiewende: Ohne pro-aktiven Netzbetreiber keine effiziente Energiewende. Auch die Einflussnahme der Bürger selbst auf den Netzbetreiber beinhaltet ein großes Potential zum gewollten Antrieb der Energiewende“

Dr. Christof Niehörster betont darüber hinaus die ökonomische Dimension: „Aufgrund der fehlenden regulatorischen Anreize befinden sich Netzbetreiber aktuell in einem wirtschaftlichen Interessenkonflikt: Viele mögliche und gewollte Investitionen zur Optimierung der Netze im Sinne der Energiewende werden verzögert oder unterlassen, da nur so die von den Anteilseignern geforderten Gewinne erzielt werden können.“  
Um diesen Interessenkonflikt aufzulösen, brauche es andere Eigentümerstrukturen für die Energienetze, ergänzt Neumann-Cosel: „Für den Netzbetreiber muss der maximale Nutzen für die Stadt und die Energiewende im Vordergrund stehen, nicht die maximale Rendite. Dies kann ein klassisches Unternehmen im bestehenden Rechtsrahmen nicht garantieren. Nur ein Netzbetreiber, der den Bürgern gehört, und so nicht dem Zwang zur Renditemaximierung unterliegt, kann das Interesse des Gemeinwohls über das finanzielle Interesse stellen.“

Das vollständige Konzeptpapier „Der Beitrag des Netzbetreibers zur Energiewende“ können Sie unter folgendem Link herunterladen:
http://www.buerger-energie-berlin.de/wp-content/uploads/Kurzkonzept_Energiewende.pdf

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

29.8.2013: Koalition: „Bürger-Mitsprache beim Stromnetz unerwünscht“

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 29. August 2013

Koalition: „Bürger-Mitsprache beim Stromnetz unerwünscht“

Zur Empfehlung des Abgeordnetenhauses, beim Volksentscheid des Berliner Energietisches mit Nein zu stimmen, erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:
„Das Abgeordnetenhaus sendet mit dieser Stellungnahme ein unmissverständliches Signal an die Berlinerinnen und Berliner: ‚Ihre Mitsprache ist hier nicht erwünscht!’ Nach der Entscheidung, den Volksentscheid nicht am Tag der Bundestagswahl zu veranstalten, verabschiedet sich die Koalition mit dieser Stellungnahme nun endgültig von einer Energiepolitik, die Wert auf die Meinung der Bürgerinnen und Bürger legt. Dieses Verständnis von Bürgerbeteiligung bei den Koalitionsparteien ist einfach nicht mehr zeitgemäß.“

Die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die sich selbst um die Stromnetz-Konzession beworben hat, unterstützt daher den Volksentscheid des Berliner Energietisches. Neumann-Cosel: „Wir Bürgerinnen und Bürger sind nicht bereit, der Koalition bei der Energiepolitik einfach nur zuzusehen. Es braucht Mitsprachemöglichkeiten für uns Bürger und wir werden dafür sorgen, dass es sie gibt: Mit einem Ja beim Volksentscheid — und durch unsere direkte Bewerbung um die Konzession für das Stromnetz.“

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

27.8.2013: Gesetzentwurf des Energietischs zu Unrecht angegriffen

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 27. August 2013

Gesetzentwurf des Energietischs zu Unrecht angegriffen

Führender Kommunaljurist stützt Volksbegehren und fordert sachliche Debatte

Ein durch die Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg veröffentlichtes Gutachten stellt die Rechtsgültigkeit des Gesetzentwurfs des Berliner Energietischs zur Rekommunalisierung des Stromnetzes infrage. Dazu erklärt Hartmut Gaßner, Experte für Kommunalrecht und Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin: »Der Gesetzentwurf des Energietisches wird zu Unrecht angegriffen. Die Gewährträgerhaftung für kommunale Unternehmen ist gängige Praxis.«

Der Aufsichtsratschef der BürgerEnergie Berlin kritisiert darüber hinaus die fehlende Sachlichkeit in der Debatte über den Rückkauf des Netzes. „Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer nennt eine extreme Kaufpreisspanne zwischen 0,4 und 3 Milliarden — und erklärt jeden Preis darin generell als ‚zu hoch für Berlin’. Das lässt auf einen sehr laxen Umgang mit dieser wirtschaftlich hochbrisanten Frage schließen. Jeder Sachkundige weiß, dass der Kaufpreis noch verhandelt wird und nur zu maximal 40% aus Landesmitteln aufzubringen ist. Insbesondere von der Wirtschaftssenatorin sollte man hier eine sachlichere und vor allem ökonomisch fokussierte Betrachtung erwarten können.“

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/

22.8.2013: Horst Evers kauft das Stromnetz

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 22. August 2013

»Haste mal ne Milliarde?«

Berliner Kabarettist Horst Evers tritt für Netzkauf-Genossenschaft auf

Der Berliner Kabarettist Horst Evers setzt sich aktiv für das Berliner Stromnetz in Bürgerhand ein. Mit einem eigenen Kabarett-Abend unter dem Titel „Haste mal ne Milliarde?“ unterstützt er die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die das Berliner Netz kaufen will. Wie derzeit 1.500 Bürgerinnen und Bürger beteiligt sich auch Horst Evers mit einem finanziellen Beitrag am gemeinsamen Kauf des Stromnetzes. Um den Kabarett-Abend mit freiem Eintritt zu ermöglichen, verzichtet Evers auf eine Gage.

Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, freut sich über die prominente Unterstützung: „Mit unserer Bewerbung um das Stromnetz ist es uns absolut ernst – trotzdem gehört Lachen bei der BürgerEnergie Berlin zum Programm. Dass jährlich zwei– bis dreistellige Millionenbeträge aus dem Netz an Vattenfall abfließen, ist hingegen überhaupt nicht zum Lachen. Umso schöner, dass auch Berliner Künstler Farbe bekennen und öffentlich für ein Stromnetz in den Händen der Berlinerinnen und Berliner eintreten.“

Der Kabarett-Abend mit Horst Evers wird am Mittwoch, 28. August um 19.30 Uhr stattfinden. Er wird von der BürgerEnergie Berlin in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln veranstaltet. Der Eintritt für die Zuschauer ist frei, Einlass ist ab 18.30 Uhr.
http://www.buerger-energie-berlin.de/cattermine/horst-evers



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10.7.2013: Luise Neumann-Cosel ist Schönauer Stromrebellin 2013

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 10. Juli 2013

Luise Neumann-Cosel ist Schönauer Stromrebellin 2013

Rund 400 Menschen besuchten am vergangenen Wochenende das Stromseminar des „Fördervereins für umweltfreundliche Stromerzeugung und Stromverteilung
Schönau“ (F.u.S.S. eV.), das dieses Jahr unter dem Motto „Energiewende –
das machen wir!“ stand. Höhepunkt der mittlerweile legendären Schönauer
Stromnacht am Samstagabend war die Verleihung des „Schönauer Stromrebell
2013“ an Luise Neumann-Cosel, Mitbegründerin und Vorstand der
BürgerEnergie Berlin. 2011 hatte sie die nicht gerade kleine Idee, das
Berliner Stromnetz in Bürgerhand zu bringen. Mit dem Stromnetz generiert
eine hundertpronzentige Tochter des Atom– und Kohlekonzerns Vattenfall derzeit
Millionengewinne, die aus Berlin abfließen.

»Dass sich ausgerechnet eine 26 jährige Frau aufmachen würde, um das zu
ändern – das hat wohl selbst Vattenfall überrascht”, betonte Ursula Sladek
(Vorstand der Netzkauf EWS eG) in ihrer Laudatio. Sie ermunterte aus gutem
Grund die Teilnehmer des Stromseminars, Luise Neumann-Cosel und die
BürgerEnergie Berlin durch den Beitritt in die Genossenschaft oder als
Treugeber zu unterstützen: “Kommt das Berliner Stromnetz in Bürgerhand
wäre das auch ein weithin sichtbares Signal für die Energiewende: Weg von
den Konzern– und Monopolstrukturen und hin zu einer Demokratisierung der
Energiewirtschaft. Energiegenossenschaften wie die BürgerEnergie Berlin
sind dabei der richtige Weg, um viele Menschen einzubinden, eine breite
Mitbestimmung zu ermöglichen und die Bürgerinnen und Bürger an den
ideellen und finanziellen Gewinnen zu beteiligen.“

In ihrer Dankesrede erklärte Luise Neumann-Cosel: »Das ist für mich und
für alle, die sich bereits bei der BürgerEnergie Berlin engagieren ein
ganz besonderer Augenblick. Unsere Aufgabe verlangt Mut, Zuversicht und
Kraft aber auch noch viele Treugeber und Genossenschaftsmitglieder, um am
Ende erfolgreich zu sein. Viel wichtiger als das Geld sind aber die
Menschen, die gemeinsam mit uns für eine Energiewende von unten kämpfen.»

Den Ehrenpreis »Stromrebell des Jahres« verleihen die Schönauer Energie–
Initiativen gemeinsam mit der Stadt Schönau. Die Preisträger sind
Menschen, die mit persönlichem Engagement Visionen umsetzen, Widerstände
überwinden und sich mit ganzem Herzen für die Umwelt und eine nachhaltige
Wirtschaftsweise einsetzen. Unter den bisherigen Preisträgern befinden
sich unter anderem der Klimaforscher Prof. Dr. Hartmut Graßl, Alfred
Ritter (Ritter Sport und Paradigma), Thomas Jorberg (Vorstand der GLS
Gemeinschaftsbank Bochum eG) und Irm Pontenagel (Vorstand Eurosolar). Mit
der Verleihung des »Stromrebell des Jahres« ist auch ein Eintrag ins
Goldene Buch der Stadt Schönau verbunden.

21.5.2013: Umweltminister Altmaier wird Netzkauf-Genosse

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 21. Mai 2013

Umweltminister Altmaier wird Netzkauf-Genosse

BürgerEnergie Berlin fordert nun Signal des Berliner Senats

Bundesumweltminister Peter Altmaier ist der BürgerEnergie Berlin eG beigetreten. Nachdem der Minister die Bürgergenossenschaft zum Kauf des Berliner Stromnetzes bei einer Fernseh-Talkshow kennengelernt hatte, ist er am vergangenen Freitag selbst Mitglied geworden. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin: „Wir heißen Herrn Altmaier herzlich willkommen und freuen uns über seine Unterstützung beim Netzkauf. Gleichzeitig hoffen wir, dass der Umweltminister durch seine Mitgliedschaft nun auch die Belange der Bürgerenergiegenossenschaften stärker wahrnehmen kann – und erkennt, welche große Rolle engagierte Menschen vor Ort bereits heute für die Energiewende spielen.“

Die BürgerEnergie Berlin ist parteiunabhängig tätig und wird in allen politischen Lagern unterstützt. So ist neben CDU-Minister Altmaier u.a. auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin seit mehreren Monaten Mitglied der Genossenschaft. Neumann-Cosel: „Wir freuen uns über die breite politische Allianz, die sich mit uns für ein Netz in Bürgerhand einsetzt. Dass selbst politische Gegner mitten im Wahlkampf über ihren Schatten springen, um gemeinsam die BürgerEnergie Berlin zu unterstützen, zeigt wie zukunftsweisend die Idee der bürgereigenen Stromnetze ist.“

Auch die Vertreter aller Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus hatten sich der Netzkauf-Genossenschaft gegenüber sehr offen gezeigt. Lediglich der Berliner Senat will sich seit Monaten nicht dazu äußern. „Wir brauchen jetzt endlich ein klares Signal vom Senat.“, fordert Neumann-Cosel. „Wenn sich schon die Bundesregierung einmischt, dann wird es höchste Zeit, dass auch Wowereit und seine Kollegen Stellung beziehen: Will der Senat eine Beteiligung der Bürger am Netz oder nicht?“


Ein Foto des Ministers beim Überreichen der Beitrittserklärung können Sie unter folgendem Link herunterladen:
http://bit.ly/15TAvpK

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

15.05.2013: Ohne Bürger wird Berlin Energie nicht zum Energiewende-Motor

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 15. Mai 2013

»Ohne Bürger wird Berlin Energie nicht zum Energiewende-Motor«

Umweltsenator Müller beruft Ex-Vattenfall-Manager

Zur Berufung des neuen Geschäftsführers der landeseigenen »Berlin Energie« zum Betrieb des Stromnetzes erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:

»Senator Müller setzt mit dem Ex-Vattenfall-Managers Wolfgang Neldner als neuem Stromnetz-Chef zunächst auf die Energiepolitik von gestern. Ob er mit dieser Wahl Berlin zur Hauptstadt der Erneuerbaren machen kann, bleibt abzuwarten. Umso mehr kommt es jetzt auf die Bürger an: Ohne uns wird die Berlin Energie nicht zum Motor für die Energiewende werden. Unsere Genossenschaft BürgerEnergie Berlin hat die nötige Expertise und Überzeugung, um die Berlin Energie in Sachen Energiewende anzutreiben und zu unterstützen.

Wir begrüßen jedoch, dass der Umweltsenator die Bewerbung des Landes um das Stromnetz ernst nimmt und aktiv vorantreibt. Mit der Berufung eines Geschäftsführers ist der erste Schritt hin zu einem Stromnetz in öffentlicher und in Bürgerhand getan. Nun kommt es auf die Ausgestaltung und Ausrichtung des neuen Netzbetreibers an – und hier braucht es die Bürger mehr denn je.«

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
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18.04.2013: „Politik lässt die Berliner im Dunkeln sitzen“

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 18. April 2013

Politik lässt die Berliner im Dunkeln sitzen“

Ausschuss schließt Öffentlichkeit bei Konzession aus

Der Hauptausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses hat in seiner gestrigen Sitzung bei der Behandlung des Konzessionsvergabeverfahrens die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Auf der Tagesordnung standen mehrere Anträge und Vorlagen, die u.a. das weitere Verfahren im Vergabeverfahren um die Konzessionen für Strom– und Gasnetz klären sollten. Bei vergangenen Sitzungen wurde das Thema mehrfach kurzfristig wieder von der Tagesordnung gestrichen. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin:

Die Berliner Politik lässt die Berliner im Dunkeln sitzen. Der Senat beruft sich zwar regelmäßig auf ein transparentes Verfahren, in dem die Öffentlichkeit eingebunden werden soll. Doch wenn es an die Umsetzung geht, ist offenbar Schluss mit Transparenz und Bürgernähe. Die Abgeordneten tagen dann offenbar lieber hinter verschlossenen Türen. Wer so handelt, der erweckt das Gefühl, systematisch die Öffentlichkeit ausschließen und im Verborgenen entscheiden zu wollen. Gerade beim sensiblen Thema der Konzessionsvergabe kann sich die Koalition dies nicht leisten.

Zudem wird hier erneut deutlich, wie bitter nötig eine aktive Bürgergenossenschaft ist: Nur wenn die Bürger selbst am Netz beteiligt sind, ist die Transparenz wirklich garantiert.“

Für die BürgerEnergie Berlin, selbst Bewerber im Vergabeverfahren um die Stromkonzession, ist Transparenz eines der wichtigsten Ziele. Daher hat die Bürgergenossenschaft für kommenden Samstag, 27. April, alle Bewerber um die Konzession für das Stromnetz eingeladen. Diese werden sich auf dem „NetzGipfel“ der BürgerEnergie Berlin den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Weitere Informationen dazu unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/netzgipfel

Für Rückfragen:
Luise Neumann-Cosel
Tel. 0171–215 54 82
presse@buerger-energie-berlin.de

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22.03.2013: Altmaier und Trittin treten BürgerEnergie Berlin bei

Pressemitteilung der BürgerEnergie BerlinBerlin, 22. März 2013

Altmaier und Trittin treten BürgerEnergie Berlin bei
Breite politische Unterstützung für Netzkauf-Genossenschaft: Berliner Senat muss Farbe bekennen

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Grünen-Fraktionschef  Jürgen Trittin werden Mitglied der Stromnetzkauf-Genossenschaft  BürgerEnergie Berlin. Bei einem Auftritt in der Talkshow »Maybrit Illner« erklärte Minister Altmaier spontan, der Bürgergenossenschaft  beitreten zu wollen. Im Einklang mit dem Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin, der bereits vor einigen Monaten Mitglied der BürgerEnergie Berlin geworden war, erklärte der CDU-Minister seine Unterstützung für den Kauf des Berliner Netzes durch die Bürger.

Dazu Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin: »Wir erhalten breite Zustimmung aus allen parteipolitischen Richtungen. Wenn selbst die Bundespolitik sich nun einmischt, ist dies ein deutliches Signal an den Regierenden Bürgermeister Wowereit: Der Berliner Senat muss endlich Position beziehen und sicherstellen, dass das Stromnetz in Bürgerhand kommt. Wenn die Energiewende in Berlin gelingen soll, müssen
die Menschen vor Ort daran teilhaben können.«

In Berlin muss der Senat die Konzession für das Stromnetz neu vergeben. Die BürgerEnergie Berlin hat sich darum beworben und in den vergangenen Monaten bereits mehrere Millionen Euro für den Kauf eingeworben. Zusätzlich läuft derzeit ein Volksbegehren für die Rekommunalisierung des Berliner Netzes und die Gründung von Stadtwerken.


Die Aufzeichnung der „Maybrit Illner“-Sendung mit den Erklärungen von  Altmaier und Trittin: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1866664/Albtraum-Energiewende

Für Rückfragen:
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7.3.2013: Kampagne für Energie in Bürgerhand gestartet

Gemeinsame Pressemitteilung vom 7. März 2013

Initiative stellt Kampagne »Die Wende — Energie in Bürgerhand« vor und kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung

BERLIN. »Energie in Bürgerhand« — dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk »Energiewende Jetzt«, der BürgerEnergie Berlin, der 100 Prozent Erneuerbar Stiftung und der Haleakala Stiftung getragen und wurde heute in Berlin vorgestellt. Ziel ist es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand, beruht.

»Die vom Bürgerengagement getragene Energiewende ist Grundlage für die hohe Zustimmung der Bevölkerung für den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien. Dass die Energiewende stattfindet, ist dem Engagement einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich seit Jahrzehnten für den Atomausstieg und eine dezentrale Energieversorgung einsetzen. Sie geben dem Umbau des Energiesystems jene Dynamik, die dieses Zukunftsprojekt benötigt. Die aktuelle Politik der Bundesregierung — Stichworte Strompreisbremse und sogenannte Reformvorschläge für das Erneuerbare-Energien-Gesetz — droht leider die Energiewende in Deutschland abzuwürgen. Negative Auswirkungen gibt es bereits nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für die Akzeptanz der Energiewende«, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Vor diesem Hintergrund wollen die Initiatoren der Kampagne den Millionen von Energiebürgern in Deutschland eine Bühne geben, damit sie dort ihre Stimme für eine Weiterführung der Energiewende von unten erheben.

Dass diese Stimme bisher nicht laut genug zu hören ist, ist die Hauptmotivation für die Kampagne, so Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Bank Stiftung: »Momentan wird viel über die Kosten der Energiewende diskutiert. Die Energiewende ist ein Gewinn für die ganze Gesellschaft. Sie belebt gesellschaftliche Werte wie den einer Gemeinwohlorientierung, die stärker ins öffentliche Bewusstsein gehören. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde ein Gesetz geschaffen, das einen Rahmen für ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell setzt – ein Modell, bei dem die Menschen, nicht der Profit weniger großer Konzerne im Mittelpunkt stehen. Ein Modell, das Einzelne dafür belohnt, wenn sie Verantwortung für Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und die Aufwertung des ländlichen Raums übernehmen. Ein Modell, das Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglicht.« Die Kampagne hat deshalb auch eine klare politische Aussage: »Wer ein Ende des EEG fordert, der ruft auch ein Ende dieses gesellschaftlichen Wandels aus«, so Beckmann.

»Unsere Botschaft ist daher klar: Energiebürger, lasst Euch dies nicht gefallen, kämpft für Eure Energiewende!«, so Luise Neumann-Cosel von der Energiegenossenschaft BürgerEnergie Berlin. Neumann-Cosel: »Den Initiatoren geht es darum, dass Bürger weiterhin die Möglichkeit haben, ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten. Sie tun das als Betreiber von Anlagen, die Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen produzieren oder setzen vor Ort erhebliche Effizienzmaßnahmen um. Sie werden Netzeigentümer oder sind verantwortungsbewusste Energieverbraucher.«

Die Kampagne gliedert sich in drei Phasen. Zunächst steht die Willensbildung im Vordergrund. »Energiebürger« und alle, die die Energiewende von unten unterstützen, haben die Möglichkeit, eine Energiewende-Charta zu unterzeichnen. In ihr wird die Vorfahrt für Energie in Bürgerhand gefordert. Auf einer zweiten Ebene sollen die „Energiebürger“ sichtbar werden. Sie sind aufgefordert, in vielen Aktionen vor Ort zu zeigen, dass Bürgerenergie vielerorts heute schon Teil der Lebensrealität ist. Und sie sollen ihr Bekenntnis zu einer Fortführung dieser Bürgerenergiewende zum Ausdruck bringen. Die Kampagne will diese Aktionen lokal anstoßen und überregional zusammenbinden. Drittens können sich die „Energiebürger“ in die politischen Debatten und den Wahlkampf einmischen und die Bundestagskandidaten ihres Wahlkreises dazu zu bringen, sich für die Fortführung der Bürgerenergiewende auszusprechen.

Weiger: »Wir werden deutlich machen, dass die Bürgerenergiewende wählbar ist. Die Parteien werden zu spüren bekommen, dass viele zehntausend Engagierte die Energiewende wollen und dass sie es nicht hinnehmen werden, wenn der Umbau des Energiesystems politisch ausgebremst wird. Dieses Signal geht heute von Berlin aus, es wird überall in der Republik verbreitet werden und wieder in Berlin angekommen sein, wenn im Herbst eine neu gewählte Bundesregierung ihre Arbeit aufnimmt.“

Die Energiewende-Charta und weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.die-buergerenergiewende.de/

Pressekontakt: Fabian Zuber, Leiter des Kampagnenbüros, Tel. 030−814526−4444 bzw. Thorben Becker, Leiter BUND-Energiepolitik, Tel. 030−27586−421, Mobil: 0173–6071603, E-Mail: thorben.becker@bund.net

13.12.2012: BürgerEnergie Berlin unterstützt Volksbegehren des Berliner Energietisches

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 13. Dezember 2012

BürgerEnergie Berlin unterstützt Volksbegehren des Berliner Energietisches

Der Berliner Energietisch hat angekündigt, das geplante Volksbegehren zur Rekommunalisierung des Stromnetzes und zur Gründung von Stadtwerken in Berlin im Frühjahr 2013 zu starten. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin:

Die BürgerEnergie Berlin begrüßt das Engagement des Berliner Energietischs für ein Stromnetz in Bürgerhand. Unsere Genossenschaft wird das Bündnis bei der Durchführung des Volksbegehrens nach Kräften unterstützen, denn unsere Initiativen verfolgen gleichgerichtete Ziele.

Wir sind überzeugt, dass es für eine erfolgreiche Energiepolitik in Berlin das Engagement der Berliner braucht. Denn der Senat allein geht
die nötigen Schritte zur Umsetzung der Energiewende nicht. Dies zeigt auch die heute veröffentlichte Studie „Leitstern 2012“ zum Ausbau der
Erneuerbaren Energien in den Bundesländern, in der Berlin erneut Schlusslicht ist. Wir werden gemeinsam mit dem Berliner Energietisch
entschlossen für ein Stromnetz in Bürgerhand und ein Erneuerbares Berlin eintreten.“

Die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin hat sich um die Konzession für das Berliner Stromnetz beworben, um Bürger direkt am Netz zu beteiligen.
Die Genossenschaft versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als gute Ergänzung zum Berliner Energietisch. Hat der Berliner Energietisch mit
seinem Volksbegehren Erfolg, so steht die BürgerEnergie Berlin für eine Zusammenarbeit mit dem Energietisch und eine gemeinschaftliche Übernahme
des Stromnetzes mit dem Land Berlin zur Verfügung.

Für Rückfragen:
Luise Neumann-Cosel
Tel. 0171–215 54 82
presse@buerger-energie-berlin.de

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de

14.11.2012: BürgerEnergie Berlin mit Förderpreis »EnergieFAIRsorgung« ausgezeichnet

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 14. November 2012

BürgerEnergie Berlin mit Förderpreis „EnergieFAIRsorgung“ ausgezeichet

Die BürgerEnergie Berlin hat den Förderpreis „EnergieFAIRsorgung“ der Stiftung Neue Energie gewonnen. Die Genossenschaft zum Kauf des Berliner Stromnetzes wurde als „Motor der Energiewende“, als „Vorreiter und Vorbild“ für ihr innovatives Konzept und das herausragende ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet. Am vergangenen Freitag wurde der Preis an die BürgerEnergie Berlin verliehen.

Die Stiftung Neue Energie begründet die Würdigung mit dem Urteil:
„Für den Mut, sich in der Bundeshauptstadt um die Konzession für das Stromverteilnetz zu bewerben. Damit stellen sie den gemeinschaftlichen Erwerb gegen die Übermacht der Großunternehmen.“

Ursula Sladek, Stiftungsrätin der Stiftung Neue Energie, in ihrer Laudatio für die BürgerEnergie Berlin: „Eine erneuerbare Energiewirtschaft ist nicht zentralistisch – sie ist dezentral, bürgereigen und demokratisch! Wer die Energiewende wirklich will, muss seine Bürger an dieser fair beteiligen. Die BürgerEnergie Berlin will möglichst viele Menschen für die Idee eines bürgereigenen Stromnetzes begeistern und am Kauf des Netzes beteiligen. Dieses großartige Engagement verdient unsere volle Unterstützung. Ich denke, dass die BürgerEnergie Berlin derzeit eines der spannendsten Projekte in Deutschland ist und ich möchte alle ermuntern, die Genossenschaft nach allen Kräften zu unterstützen. Denn wenn es tatsächlich gelingt, die Bürger am Berliner Netz zu beteiligen, sind wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg in eine ökologische und bürgereigene Energieversorgung!“

 

Über die Stiftung Neue Energie:
Die Stiftung Neue Energie wurde 1997 anlässlich des Stromnetzkaufes in Schönau im Schwarzwald gegründet. Dort hatten sich Bürgerinnen und Bürger – beeinflusst von der Katastrophe in Tschernobyl – entschlossen, für eine Stromversorgung ohne Atomstrom einzutreten. Ein bürgereigenes Energieversorgungsunternehmen, das in erster Linie ökologischen Zielsetzungen verpflichtet ist, sollte entstehen. Nach langen Kämpfen konnten sie diesen Plan in die Tat umsetzen und die Elektrizitätswerke Schönau wurden gegründet. Zur Unabhängigkeit gehörte auch der Kauf des Stromnetzes. Der bisherige Eigentümer verlangte dafür eine überteuerte Summe, die nicht von den Menschen in Schönau allein aufgebracht werden konnte. Um die fehlende Summe zusammen zu bekommen, gründete die GLS Treuhand 1997 die Stiftung Neue Energie. Sie übernahm die Durchführung der Spendenkampagne „Ich bin ein Störfall“. Gezwungen durch einen Gerichtsbeschluss überwies der ehemalige Netzbetreiber ein Teil der überhöhten Kaufsumme wieder an die Elektrizitätswerke Schönau. Ein Teil dieses Geldes ist zurück in die Stiftung Neue Energie geflossen und steht zur Realisierung der Stiftungszwecke zur Verfügung.
http://www.stiftung-neue-energie.de/

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12.11.2012: Allparteien-Konsens: Bürgergenossenschaft am Netz beteiligen

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 12. November 2012

Allparteien-Konsens: Berliner Fraktionen wollen Bürgergenossenschaft am Stromnetz beteiligen

Die energiepolitischen Sprecher aller Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus haben sich übereinstimmend dafür ausgesprochen, die Bürger über eine Genossenschaft am Stromnetz zu beteiligen. Auf einer Podiumsdiskussion auf dem Stromnetzkongress „NetzGipfel“ am vergangenen Samstag erklärten die Vertreter von SPD, CDU, Grünen, Linkspartei und Piraten, umgehend Gespräche mit der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin aufnehmen zu wollen. Die Bürgergenossenschaft hat sich neben Vattenfall und anderen Interessenten um die Konzession für das Berliner Stromnetz beworben.

Nachdem die Fraktionsspitzen von SPD und CDU erklärt hatten, 51 Prozent des Stromnetzes solle in öffentliche Hand kommen, fordern die Bürger eine demokratische Lösung für die übrigen Anteile. Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin, forderte die Koalition auf dem NetzGipfel auf: „Geben Sie die restlichen 49 Prozent des Stromnetzes direkt in die Hände der Bürger!“ Die BürgerEnergie Berlin werde das nötige Eigenkapital dafür bereitstellen und einen kompetenten Partner für den technischen Betrieb einbinden.

Mehr als 300 Bürger nahmen am Samstag am „NetzGipfel“ der BürgerEnergie Berlin teil, der auch vom Berliner Energietisch unterstützt wurde. Als Referenten sprachen neben den energiepolitischen Sprechern der Berliner Fraktionen auch zahlreiche Experten aus dem gesamten Bundesgebiet, u.a. Johannes van Bergen (Stadtwerke Schwäbisch-Hall), Prof. Dr. Bernd Hirschl (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Dr. Michael Sladek (EWS Schönau), Dr. Dierk Bauknecht (Öko-Institut) und Dr. Erik Landeck (Vattenfall Europe Distribution).

Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, erklärt dazu: „Das große Interesse der Bürger am Stromnetzkongress zeigt: Die Berliner wollen über ihr Stromnetz mitbestimmen. Die Abgeordneten haben dies verstanden. Nun müssen sie zu ihrem Bekenntnis zur Bürgerbeteiligung stehen und auch den Senat verpflichten, die Bürger am Stromnetz zu beteiligen. Die BürgerEnergie Berlin steht für die angebotenen Gespräche bereit und freut sich auf die angekündigte Einladung der Fraktionen.“ Dass die Bürgergenossenschaft die Herausforderungen der Übernahme des Stromnetzes meistern könne, habe sie auf dem NetzGipfel etwa durch die Einbindung eines kompetenten Netzwerkes eindrücklich bewiesen, so Neumann-Cosel weiter.

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17.10.2012: Stromnetz: Vattenfall spielt falsch

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 17. Oktober 2012

Stromnetz: Vattenfall spielt falsch

Netzbetreiber hält Daten über Berliner Netz zurück und setzt Kaufpreis zu hoch an

Der Berliner Stromnetzbetreiber Vattenfall veröffentlicht ein Gutachten, das den Wert des Berliner Stromnetzes auf mindestens 2,5 Milliarden Euro schätzt. Dabei handelt es sich jedoch um den Sachzeitwert des Netzes, nicht um den für eine Übernahme relevanten* Ertragswert (Erläuterung s.u.). Die für die Berechnung des Ertragswerts nötigen Daten hält Vattenfall jedoch zurück. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin:

Das Verfahren für die Neuvergabe des Berliner Stromnetzes läuft bereits seit knapp zehn Monaten. Dennoch hat Netzbetreiber Vattenfall noch immer nicht die für die Kaufpreisermittlung notwendigen Daten vorgelegt. So kennt ausschließlich Vattenfall den tatsächlichen Wert der Anlagen, alle anderen Bewerber sind dagegen gezwungen, ohne umfassendes Wissen in den Wettbewerb um das Netz zu treten. Das ist, als ob ein Gebrauchtwagenhändler vom Käufer einen hohen Preis verlangt – diesem aber nicht einmal das zu verkaufende Auto zeigt. 

Vattenfall selbst fordert immer wieder ein faires Vergabeverfahren für die Stromnetz-Konzession ein. Gleichzeitig führt das Unternehmen die Forderung ad absurdum und sorgt für eine ungleiche Ausgangslage und eine Diskriminierung der anderen Bewerber. Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, muss nun Schluss sein mit dem Versteckspiel: Vattenfall muss unverzüglich die Daten zum Ertragswert des Stromnetzes veröffentlichen. Wer eigene Preisvorstellungen bekannt gibt und gleichzeitig den Konkurrenten Informationen über das Objekt vorenthält, spielt falsch.

Doch mehr noch: Momentan weiß nicht einmal das Land Berlin, das die Konzession für das Netz vergibt, wie es um den Zustand seines Netzes bestellt ist, und kann so den Ertragswert des Netzes nicht verlässlich ermitteln. Dieser Zustand ist nicht haltbar. Der zuständige Senator Nußbaum darf sich nicht länger von Vattenfall auf der Nase herumtanzen lassen und muss die Daten zum Stromnetz einfordern.
Liegen diese Daten vor, wäre auch klar, wie viel Gewinn jährlich erwirtschaftet und aus Berlin abgeführt wird. Diesen will die Bürger Energie Berlin durch die Netzübernahme in großem Umfang in der Stadt halten.“

* Die Berechnung des Kaufpreises für das Stromnetz ist nicht mehr umstritten, wie oft behauptet: Seit der Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof mit dem sogenannten „Kaufering-Urteil“ von 1999 ist klar, dass als Kaufpreis der Ertragswert zu gelten hat. Dieser Wert berechnet sich über die aus dem Netz erwirtschafteten Erträge. Der Sachzeitwert – der Wiederbeschaffungswert des Netzes abzüglich Abschreibungen – darf hingegen nur als Kaufpreis angesetzt werden, wenn er den Ertragswert nicht wesentlich übersteigt. 


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18.9.2012: Stromnetz-Vergabe darf nicht zum Deal werden

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 18. September 2012

Stromnetz-Vergabe darf nicht zum Deal werden“

Senat muss Bürger bei Konzessionsvergabe beteiligen

Zum Angebot Vattenfalls an den Berliner Senat, das Stromnetz künftig gemeinsam zu betreiben, erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin:

Vattenfall macht Angebote an den Regierenden Bürgermeister Wowereit, um sich die Stromnetz-Konzession für die Zeit nach 2014 zu sichern. Ziel ist wohl eine frühzeitige Einigung mit dem Senat außerhalb des offiziellen Vergabeverfahrens: Noch bevor das Konzessionsverfahren überhaupt richtig begonnen hat, sollen bereits Verträge geschlossen werden. Der Regierende Bürgermeister Wowereit darf auf das Angebot keinesfalls eingehen: Ein derartiger Deal wäre fatal und würde eine Vorfestlegung bei der Entscheidung über den künftigen Netzbetreiber bedeuten. Ein transparentes und faires Konzessions-Vergabeverfahren wäre damit nicht mehr möglich. 

Vor allem jedoch muss der Senat auch die Bürger in die Entscheidung über das Stromnetz einbeziehen. Zahlreiche Berliner haben sich in den vergangenen Wochen für ein Stromnetz in der Hand der Bürger ausgesprochen, etwa durch finanzielle Beteiligung an der BürgerEnergie Berlin oder durch die Unterstützung des Berliner Energietisches. Das zeigt: Es besteht ein großes Interesse bei den Berlinern an ihrem Stromnetz. Dieses Signal sollte auch Klaus Wowereit verstehen. Er darf die Bürger mit einem solchen Deal nicht übergehen.

Das Stromnetz ist für Berlin zu wichtig, als dass es unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Mitspracherecht für die Bürger verdealt werden darf.“

 

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10.9.2012: Kleingeldprinzessin kauft das Stromnetz

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 10. September 2012

Die Kleingeldprinzessin kauft das Stromnetz

Berliner Sängerin Dota Kehr tritt für BürgerEnergie Berlin auf

Die Berliner Sängerin Dota Kehr („Die Kleingeldprinzessin“) unterstützt die BürgerEnergie Berlin dabei, das Berliner Stromnetz in Bürgerhand zu bringen. Dota Kehr, die seit Jahren als Solokünstlerin und mit ihrer Band („Dota und die Stadtpiraten“) international auftritt, ist Mitglied der Genossenschaft und trägt mit ihren Anteilen zum Kauf des Berliner Stromnetzes bei. Nun tritt sie bei einem eigens für die BürgerEnergie Berlin organisierten Live-Konzert auf.

Dazu erklärt Dota Kehr: „Das Berliner Stromnetz in Bürgerhand? Der Plan ist größenwahnsinnig und er gefällt mir. Es hilft ja nichts, immer über die Macht der großen Stromkonzerne zu schimpfen. Hier bietet sich mal die Gelegenheit, diese Macht zu schmälern. Es ist zu schaffen, wir sind schließlich viele! “

Um für den Netzkauf in Berlin zu werben, verzichtet Dota Kehr auch auf ihre Gage: Der Eintritt für die Zuhörer ist frei, die eingenommenen Spenden kommen der BürgerEnergie Berlin zugute. Die Netzkauf-Genossenschaft lädt Bürgerinnen und Bürger ein, an der NetzNacht mit der Kleingeldprinzessin teilzunehmen und zugleich Genossenschaftsmitglied zu werden, um den Kauf des Stromnetzes in Berlin zu ermöglichen. Die Gelegenheit dazu bietet sich, da der bestehende Strom-Konzessionsvertrag mit Vattenfall in den kommenden Monaten ausläuft und neu vergeben wird.

Die NetzNacht mit der Kleingeldprinzessin: Mittwoch, 12. September, um 19 Uhr im Edelweiß im Görlitzer Park, Görlitzer Straße 1–3. Der Eintritt ist frei, es werden Spenden für die BürgerEnergie Berlin gesammelt.

Weitere Informationen zu Dota Kehr unter
http://www.kleingeldprinzessin.de/

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/

21.8.2012: Berlin braucht unabhängigen Netzbetreiber

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 21. August 2012

»Berlin braucht einen unabhängigen Netzbetreiber«

NetzNacht der BürgerEnergie Berlin mit Prof. Dr.-Ing. Jochen Twele, HTW Berlin

Am morgigen Mittwoch, 22. August, veranstaltet die BürgerEnergie Berlin eine NetzNacht mit dem Geschäftsführer des Reiner-Lemoine-Instituts, Prof. Dr.-Ing. Jochen Twele. Auf der Veranstaltung will die BürgerEnergie Berlin über die Potentiale der Erneuerbaren Energien in Berlin und die Rolle des Stromverteilnetzes diskutieren.

Im Vorfeld der NetzNacht hat Prof. Twele die Bedeutung unabhängiger Netzbetreiber für die Energiewende betont: »Berlin kann einen respektablen Teil seines Energiebedarfs mit Erneuerbaren decken – jedoch nur, wenn auch der örtliche Netzbetreiber dies vorantreibt und keinem Interessenkonflikt zwischen dezentraler Einspeisung von Strom und Wärme durch einen eigenen, konventionellen Kraftwerkspark unterliegt.« Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, erklärt: »Die Bürger als Eigentümer des Stromnetzes könnten diese unabhängige Rolle übernehmen. Denn sie haben das größte Interesse an einem optimal betriebenen Stromnetz und einem erneuerbar versorgten Berlin.«

Prof. Twele, der auch an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) zu Regenerativen Energiesystemen lehrt, berät die BürgerEnergie Berlin wissenschaftlich. Die NetzNacht ist eine regelmäßige Diskussionsveranstaltung, ausgerichtet von der Bürgergenossenschaft zum Kauf des Berliner Stromnetzes.

Die NetzNacht mit Prof. Dr.-Ing. Jochen Twele findet statt am Mittwoch, 22. August, um 19 Uhr in der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Straße 35. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind  herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/

12.6.2012: BürgerEnergie Berlin bei Anhörung im Umweltausschuss

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 12. Juni 2012

BürgerEnergie Berlin bei Anhörung im Umweltausschuss

Netzkauf-Genossenschaft wird neben Vattenfall-Chef Hattaka und Netzagentur-Präsident Homann über Zukunft der Stromnetze angehört

Für den morgigen Mittwoch, 13. Juni, ist die BürgerEnergie Berlin zu einer Anhörung im Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen. Die Bürgergenossenschaft, die sich um die Konzession für das Berliner Stromnetz beworben hat, wird neben dem Vorsitzenden von Vattenfall Europe, Tuomo Hattaka, und dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, über die Zukunft der Energienetze in Berlin referieren. Auch ein Vertreter des Berliner Energietisches und der GASAG-Vorstand werden zum Thema „Status quo und Zukunft der Energienetze in Berlin“ angehört. Hintergrund der Anhörung sind die auslaufenden Konzessionsverträge für die Strom– und Gasnetze in Berlin.

Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der BürgerEnergie Berlin, der die Genossenschaft bei der Anhörung Vertreten wird, erklärt dazu: „Die Bürgergesellschaft will die Netze in eigener Hand. Dass im Abgeordnetenhaus nicht nur die jetzigen Netzbetreiber Vattenfall und GASAG, sondern auch die Berliner Bürger zu Wort kommen, ist ein vielversprechendes Signal. Es verdeutlicht, dass die Abgeordneten das Interesse der Bürger an den Energienetzen und die Bewerbung unserer Bürgergenossenschaft sehr ernst nehmen.“ Aus dem Kreis der Bewerber um die Stromnetz-Konzession ist neben dem derzeitigen Betreiber Vattenfall ausschließlich die BürgerEnergie Berlin im Umweltausschuss geladen.

Eine demokratische Stadt bedeutet, den Bürgern politische Teilhabe zu ermöglichen und Einflussmöglichkeiten auf die wichtigsten öffentlichen Einrichtungen zu sichern. Eine Anhörung der Bürger ist ein erster Schritt in die richtige Richtung«. Als nächster wichtiger Schritt müsse das Land Berlin jetzt die Herausgabe wesentlicher Informationen über die Energienetze von den derzeitigen Betreibern durchsetzen. Sonst könnten sich weder das Land noch die anderen Bewerber um die Konzession ein Bild über den Zustand der Netze machen, so Gaßner weiter. »Wir wollen das Stromnetz kaufen, damit Wertschöpfung und Erträge in Berlin bleiben.«

Die BürgerEnergie Berlin wird den Fokus weiterhin auf die große energiepolitische Bedeutung des Stromnetzes für die Energiewende lenken. Das Stromverteilnetz hat eine Schlüsselfunktion bei der Einbindung dezentraler erneuerbarer Energien und für eine nachhaltige Stadtentwicklung inne. »Wer die Netze in private Hand weggibt, der gibt wichtige Gestaltungsmöglichkeiten der Stadtentwicklung preis« erklärt Hartmut Gaßner nichtzuletzt mit Blick auf die großen Datenbestände, die den Netzbetreibern als wichtige Informationen zur Weiterentwicklung der städtischen Versorgungsstrukturen allein zur Verfügung stehen. Der neu abzuschließende Konzessionsvertrag wird über 20 Jahre laufen. »Wir wollen nicht, dass sich die Bürger in Berlin gezwungen sehen, zwei Jahrzehnte ohne Einfluss daneben zu stehen, wenn es gilt, die Herausforderungen der Energiewende zu bestehen«. Die Stellungnahme der BürgerEnergie Berlin, die diese Fragen näher erläutert, können Sie hier lesen.

Die Anhörung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt ist öffentlich. Sie findet statt am Mittwoch, 13. Juni, um 11 Uhr, im Raum 376 im Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchner straße 5, 10117 Berlin.

Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/ 

12.6.2012: Stellungnahme Umweltausschuss

Die Stellungnahme der BürgerEnergie Berlin zur Anhörung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt des Berliner Abgeordnetenhauses zum Thema »Status quo und Zukunft der Energienetze in Berlin« können Sie hier herunterladen.

7.6.2012: 1. NetzNacht der BürgerEnergie Berlin

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 7. Juni 2012

1. NetzNacht der BürgerEnergie Berlin

Die BürgerEnergie Berlin lädt für den kommenden Montag, 11. Juni, zur ersten öffentlichen Veranstaltung ein: Bei der „1. NetzNacht“ wird die Genossenschaft und das Konzept zum gemeinschaftlichen Kauf des Berliner Stromnetzes vorgestellt.

Im April hat sich die BürgerEnergie Berlin beim Berliner Senat um die Konzession für das Stromverteilnetz beworben. Seither sind zahlreiche Bürger, Unternehmen und Verbände aus Berlin und dem ganzen Bundesgebiet der Genossenschaft beigetreten und tragen nun mit ihren Anteilen finanziell zum Kauf des Stromnetzes bei. Die Konzession mit dem jetzigen Netzbetreiber Vattenfall läuft Ende 2014 aus und muss neu vergeben werden. Die BürgerEnergie Berlin strebt ein Stromnetz in Bürgerhand an.

Auf der NetzNacht der BürgerEnergie Berlin haben Interessierte nun die Möglichkeit, die Initiatoren der Genossenschaft kennenzulernen und Fragen zum Berliner Stromnetz und zu dessen Kauf zu diskutieren. Im Anschluss daran sind Livemusik und Fußball-Public Viewing geplant.
Die 1. NetzNacht bildet zudem den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen Bürger den energiepolitischen Diskurs in der Hauptstadt mitgestalten wollen. Für die kommenden Monate sind Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft geplant. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, erklärt dazu: „Wir Bürgerinnen und Bürger wollen die drängenden energiepolitischen Fragen nicht Politik und Wirtschaft allein überlassen. Wir nehmen die Energiewende selbst mit in die Hand und bieten allen Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv am Stromnetzerwerb zu beteiligen.“

1. NetzNacht der BürgerEnergie Berlin
Montag, 11. Juni, 19 Uhr
Kulturfabrik Moabit, Lehrter Straße 35, 10557 Berlin.


Alle Termine und weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin unter
http://www.buerger-energie-berlin.de/

25.04.2012: Bürger kaufen Berliner Stromnetz

Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin
Berlin, 25. April 2012

Bürger kaufen Berliner Stromnetz

In einem beispiellosen Gemeinschaftsprojekt treten Bürgerinnen und Bürger an, gemeinsam das Berliner Stromnetz zu kaufen. Mit der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG i.G. (BEB) wollen sie das Netz der Hauptstadt in Bürgerhand bringen, um ein weithin sichtbares Zeichen für die Demokratisierung der Energielandschaft zu setzen und die Energiewende voranzutreiben. Die Konzession mit dem jetzigen Netzbetreiber Vattenfall läuft Ende 2014 aus und wird in den kommenden Monaten neu vergeben. Damit eröffnet sich die Möglichkeit zum Kauf des Netzes. Jeder Bürger ist eingeladen, sich entsprechend seiner finanziellen Möglichkeiten am gemeinschaftlichen Kauf des Stromnetzes zu beteiligen. In Form von Genossenschaftsanteilen und Treuhandeinlagen sammelt die BEB die für den Netzkauf nötige Summe. Die erste Million dafür ist bereits beisammen. Die BEB hat in der vergangenen Woche offiziell ihr Interesse an der Konzession gegenüber dem Berliner Senat bekundet und damit den ersten Schritt zu einem bürgereigenen Stromnetz getan. Die Fraktionen aller im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien haben in Gesprächen ihre Offenheit gegenüber dem Konzept der BEB zum Ausdruck gebracht.

Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BEB, erläutert die Ziele der Genossenschaft: „Stromnetze gehören in Bürgerhand. Denn wenn die Energiewende gelingen soll, braucht es echte Bürgerbeteiligung. Die Gestaltung unseres zukünftigen Energiesystems ist nicht allein Sache von Politik und Wirtschaft, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir Bürgerinnen und Bürger wollen aktiv mitgestalten und für eine zukunftsfähige Energielandschaft sorgen.“ Die Gelder aus dem Netzbetrieb sollten nachhaltig genutzt werden, etwa indem die regionale Wertschöpfung gefördert würde. „In Berlin wird an allen Ecken gespart. Gleichzeitig fließen die Gewinne aus dem Netzbetrieb aus unserer Stadt ab. Es wird Zeit, dass wir unser Stromnetz in die eigene Hand nehmen.“, so Neumann-Cosel weiter.

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin und Leiterin Klimaschutz und Energiewende der Deutschen Umwelthilfe und Mitglied des Aufsichtsrats der BEB: „Wir wollen eine sichere Versorgung der Berlinerinnen und Berliner mit Strom. Darüber hinaus wollen wir uns aber auch für die Integration erneuerbarer Energien in die Netze, für eine dezentrale Energieerzeugung und für den Ausbau intelligenter Stromnetze einsetzen. Gerade intelligente Stromnetze sind ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Die dafür notwendige Umrüstung der bestehenden Netze ist nur mit Netzbetreibern möglich, die sich der Energiewende konsequent verpflichten. Berlin hat die Chance, Zeichen für die Energieversorgung der Zukunft zu setzen.“ Die BEB wolle jedoch nicht nur die Rolle des Netzbetreibers neu gestalten, sondern auch darüber hinaus Zeichen setzen: „Kann die BEB das Berliner Netz übernehmen, soll ein Teil der Gewinne aus dem Netzbetrieb direkt in Projekte zur Förderung einer klimafreundlichen und effizienten Energieversorgung fließen.“, so Ziehm weiter.

Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Treuhand und ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat der BEB: „Wir verbinden mit unserem Netzkauf die Idee der Gemeingüter in Bürgerhand mit dem Engagement für die Energiewende und nachhaltiger Geldanlage. Das trifft bei vielen Menschen einen Nerv: Mehr als eine Million Euro sind für den Kauf des Stromnetzes bereits zusammen gekommen. Hier wird deutlich, welche Wirkungsmacht Bürgerinnen und Bürger haben. Wenn sich jetzt viele Menschen zusammentun, können wir auch mit kleinen Beträgen Großes bewirken.“

Die BürgerEnergie Berlin eG i.G. wurde im Dezember 2011 von Berliner Bürgerinnen und Bürgern gegründet und wirbt nun in Berlin und bundesweit um Mitstreiter. In der Genossenschaft hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der Höhe des eingebrachten Kapitals. Die Genossenschaft wird geleitet von den Vorständen Peter Masloch und Luise Neumann-Cosel. Der Aufsichtsrat der BEB besteht aus Hartmut Gaßner (Aufsichtsratsvorsitz; Rechtsanwalt, Kanzlei GGSC), Lukas Beckmann (Vorstand GLS Treuhand), Arwen Colell (Studentin), Dr. Michael Sladek (Vorstand Elektrizitätswerke Schönau), Steffen Walter (Dolmetscher) und Dr. Cornelia Ziehm (Rechtsanwältin, Deutsche Umwelthilfe).
Weitere Informationen zur BürgerEnergie Berlin:
www.buerger-energie-berlin.de

Pressefotos

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Vorstand der BürgerEnergie Berlin — Luise Neumann-Cosel
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Stromzähler
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Presseschau — Die Medien über die BürgerEnergie Berlin

Neues Deutschland: Bürger wollen Netze mitbetreiben

14.6.2014: Die Tageszeitung Neues Deutschland über das »lukrative Angebot« der BürgerEnergie Berlin an den Berliner Senat.

Neues Deutschland: Bürger wollen Netze mitbetreiben

Klimaretter.info: Bürger wollen Strom– und Gasbeteiligung

13.6.2014: Das Onlinemagazin über den Stand des Konzessionsverfahrens und die Forderung, die Energienetze in Bürgerhände zu bringen. 

klimaretter.info: Bürger wollen Strom– und Gasbeteiligung

RBB Inforadio: Berliner Strommarkt bewegt sich

13.6.2014: Im Beitrag des RBB Inforadio sprechen Hartmut Gaßner und Luise Neumann-Cosel über das Angebot der Bürgergenossenschaft, sich an Strom– und Gasnetz zu beteiligen.  

RBB Inforadio: Berliner Strommarkt bewegt sich

Tagesspiegel: Gas und Strom in einer Hand?

14.6.2014: Wie die BürgerEnergie Berlin sich an den Energienetzen Berlins beteiligen und die dafür nötigen Gelder aufbringen will. 

Der Tagesspiegel: Gas und Strom in einer Hand?

Berliner Morgenpost: Genossenschaft will sich an Strom– und Gasnetz beteiligen

14.6.2014: Die Morgenpost über die Bereitschaft der Bürgergenossenschaft, Strom– und Gasnetz mit zu betreiben.

Berliner Morgenpost: Genossenschaft will sich an Strom– und Gasnetz beteiligen

dpa: Genossenschaft will bei Gasnetz mitmischen

13. Juni 2014: Die Meldung der dpa über das Angebot der BürgerEnergie Berlin, sich an Strom– und Gasnetz zu beteiligen, ist u.a. bei Focus Online erschienen.

dpa: Genossenschaft will bei Gasnetz mitmischen

rbb aktuell: BürgerEnergie Berlin im Studio

18. März 2014: rbb aktuell berichtet über den Stand des Stromnetz-Verfahrens, über die verschiedenen Bewerber und interviewt BürgerEnergie-Vorstand Luise Neumann-Cosel im Studio.

rbb aktuell: Bewerber für Berliner Stromnetz

Berliner Morgenpost: Grüne und Energietisch fordern Neustart der Stromnetzvergabe

18. Februar 2014: Reaktionen auf die Stellungnahme zum Vergabeverfahren der BürgerEnergie Berlin in der Morgenpost.

Berliner Morgenpost: Grüne und Energietisch fordern Neustart der Stromnetzvergabe

Berliner Zeitung: Bewerber fürs Stromnetz droht mit Klage

18. Februar 2014: Die Berliner Zeitung berichtet über die Kritik der BürgerEnergie Berlin am Vergabeverfahren. 

Berliner Zeitung: Bewerber fürs Stromnetz droht mit Klage

Tagesspiegel: Stromnetz-Genossenschaft droht Nußbaum mit dem Anwalt

17. Februar 2014: Der Tagesspiegel über die Stellungnahme der BürgerEnergie Berlin zum Konzessionsverfahren.

Der Tagesspiegel: Stromnetz-Genossenschaft droht Nußbaum mit dem Anwalt

Berliner Morgenpost: Mitbieter für das Stromnetz alarmieren Kartellamt

16. Februar 2014: Die Berliner Morgenpost schreibt ausführlich über die Kritik der BürgerEnergie Berlin am Vergabeverfahren: 

Berliner Morgenpost: Mitbieter für das Stromnetz alarmieren Kartellamt

Neues Deutschland: Klimaforscher Schellnhuber unterstützt Genossenschaft

15.1.2014: Ein Bericht der Tageszeitung Neues Deutschland über die NetzNacht mit dem Klimawissenschaftler Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber.

Neues Deutschland: »BürgerEnergie Berlin wirbt um Geldgeber«

Berliner Zeitung: Strom-Rebellen mit Umweltpreis gewürdigt

Die Berliner Zeitung berichtet über den Berliner Umweltpreis 2013.

19.11.2013: Berliner Zeitung: Strom-Rebellen mit Umweltpreis gewürdigt

KLIMARETTER.INFO: »Werden Sie Energie-Genosse!«

10.11.13: KLIMARETTER.INFO berichtet über die Höhepunkte des 3. Netzgipfels der BürgerEnergie Berlin in der Technischen Universität Berlin am 09.11.2013

Klimaretter.info: »Werden Sie Energie-Genosse!«

Tagesspiegel: Genossenschaft BürgerEnergie Berlin tritt gegen Vattenfall an

30.09.13: Der Berliner Tagesspiegel stellt die Finanzierungsidee der BürgerEnergie Berlin für den Kauf des Berliner Stromnetzes vor.

Tagesspiegel: Genossenschaft BürgerEnergie Berlin tritt gegen Vattenfall an

ZEIT Online: Die Unverzagten

2.9.2013: In der Video-Serie »Die Unverzagten« stellt ZEIT Online die BürgerEnergie Berlin und Mitbegründerin Luise Neumann-Cosel vor.

ZEIT Online: Wie Luise Neumann-Cosel das Berliner Stromnetz kaufen will

The Guardian: Berliners’ co-op aims to take over the and run electricity grid of city

28.8.2013: Der englischsprachige »Guardian« über die BürgerEnergie Berlin und Vorstandsmitglied Arwen Colell.

The Guardian: »Berliners’ co-op aims to take over the and run electricity grid of city«

Tagesspiegel: »Keine blöde Geldanlage«

27.8.2013: Der Berlin Kabarettist Horst Evers erklärt im Interview mit dem Tagesspiegel, warum er die BürgerEnergie Berlin unterstützt. 

Tagesspiegel: »Keine blöde Geldanlage«

rbb Abendschau: Koalitionsstreit um Energie

Die Abendschau des Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtet über Debatten in der Koalition und interviewt die BürgerEnergie Berlin.

12.8.2013: rbb Abendschau: Koalitionsstreit um Energie

Spiegel Online: Die Strompiratin

Das Nachrichtenportal Spiegel Online porträtiert den BürgerEnergie Berlin-Vorstand Luise Neumann-Cosel und die Stromnetzkauf-Genossenschaft.

21.7.2013: Spiegel Online: Energiewende von unten: Die Strompiratin

taz / Der Tagesspiegel / Badische Zeitung: Luise Neumann-Cosel ist Stromrebellin 2013

Für ihr jahrelanges Engagement und ihr konsequentes ökologisches Handeln wurde im Rahmen des 14. Schönauer Stromseminars Luise Neumann-Cosel, die Vorsitzende der »Bürgerenergie Berlin«, als Stromrebellin 2013 ausgezeichnet. Seit 2011 kämpfen Luise Neumann-Cosel und ihre Mitstreiter darum, über eine Bürgergenossenschaft die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Stromnetze der Stadt Berlin von einem großen Energieversorger zurückgekauft und wieder in das Eigentum der Bürger überführt werden können.

> taz

> Der Tagesspiegel

> Badische Zeitung

n-tv: Stromrebellen lassen Vattenfall zittern

7.6.2013: n-tv berichtet über den Energietisch und die BürgerEnergie Berlin.

n-tv: Stromrebellen lassen Vattenfall zittern

Die Zeit: Berlins Stromrebellen

6.6.2013: Die Wochenzeitung DIE ZEIT porträtiert die BürgerEnergie Berlin und berichtet über den Kampf um die Stromnetze in vielen Kommunen.

DIE ZEIT: Berlins Stromrebellen

RadioEins: Berlin unter Strom

5.6.2013: BürgerEnergie-Vorstand Luise Neumann-Cosel im Interview auf RadioEins zum Endspurt beim Volksbegehren und den Zielen der Genossenschaft.

RadioEins vom RBB: Berlin unter Strom

Am 6.5. hat auch der Vattenfall-Vorstand Dr. Helmar Rendez in der selben Reihe ein Interview gegeben. Hier geht es zum Nachhören.

TV Berlin: Brinkmann & Asmuth

28.5.2013: Die BürgerEnergie Berlin ist zu Gast in der Talksendung Brinkmann & Asmuth auf TV Berlin.

TV Berlin: Brinkmann & Asmuth

Tagesspiegel: Umweltminister Altmaier wird Berliner Energiegenosse

22.05.2013: Der Tagesspiegel freut sich, dass Bundesumweltminister Altmaier der BürgerEnergie Berlin beitritt — und kritisiert seine Energiewende-Politik.

Der Tagesspiegel: Umweltminister Altmaier wird Berliner Energiegenosse

taz: Müllers Mann fürs Netz

16.5.2013: Die taz berichtet über die Berufung des neuen Chefs für das landeseigene Netzunternehmen und die Meinung der BürgerEnergie Berlin.

taz: Müllers Mann fürs Netz

derStandard.at: Stromrebellin elektrifiziert Berlin

01. 05.2013: derStandard.at berichtet über die Netzkaufinitiative der BurgerEnergieBerlin Genossenschaft.

derStandard.at: Stromrebellin elektrifiziert Berlin

taz: Da hat’s gefunkt

28.4.2013: Die taz berichtet ausführlich über den 2. NetzGipfel und die Podiumsdiskussion mit den Stromnetz-Bewerbern.

taz: Da hat’s gefunkt

Der Freitag: Die Stromrebellin

27.4.2013: Der Freitag proträtiert Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel.

Der Freitag: »Die Stromrebellin«

taz: »Wir sind da flexibel« — »Wir nicht«

25.4.2013: Ein Streitgespräch anlässlich des 2. NetzGipfels zwischen Dr. Helmar Rendez, Vattenfall Europe, und Luise Neumann-Cosel, BürgerEnergie Berlin.

taz: Streitgespräch Energiewende: »Wir sind da flexibel« — »Wir nicht«

Berliner Morgenpost: Wie in Berlin um das Stromnetz gekämpft wird

2.4.2013: Die Morgenpost über mögliche Deals zwischen dem Berliner Senat und Vattenfall und die Antwort der BürgerEnergie Berlin auf die Anzeigenkampagne von Vattenfall.

Berliner Morgenpost: Wie in Berlin um das Stromnetz gekämpft wird

Spiegel Online: Illner-Talk zur Energiewende: Die Tatkraft der vielen Bürger

22.03.2013: Spiegel Online befindet zur Maybrit Illner-Sendung: Die BürgerEnergie Berlin ist »der einzige Lichtblick«.

Spiegel Online: Die Tatkraft der vielen Bürger

FAZ.net: Wir werden alle Stromgenossen

Bild: Umweltminister Altmaier rüffelt Kollegen

22.03.2013: Resonanz der Bild Zeitung auf die Maybrit Illner Sendung vom 21.03.2013:

http://www.bild.de/politik/inland/maybrit-illner/kollegenschelte-altmaier-rueffelt-strompreisbremse-bremser-29618806.bild.html

Handelsblatt: Altmaier appelliert an Güte und Einsicht

Die Welt: Trittin gibt den Strom-Erklärbär für Verbraucher

22.03.2013: Resonanz der Welt auf die Maybrit Illner Sendung vom 21.03.2013:

http://www.welt.de/vermischtes/article114669635/Trittin-gibt-den-Strom-Erklaerbaer-fuer-Verbraucher.html

Wirtschaftswoche: Die Energiewende ist auch ein Bürgerprojekt

22.03.2013: Resonanz der Wirschaftswoche auf die Maybrit Illner Sendung vom 21.03.2013:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/maybrit-illner-die-energiewende-ist-auch-ein-buergerprojekt/7969878–2.html

Maybrit Illner: Albtraum Energiewende — Böses Erwachen für Verbraucher?

 21.03.2013: BürgerEnergie Berlin Vorstand Luise Neumann-Cosel nahm bei Maybrit Illner an einer Gesprächsrunde zum Thema »Albtraum Energiewende. Böses Erwachen für Verbraucher?« teil. Hier zur Aufzeichnung der Sendung:

https://www.youtube.com/watch?v=RBLpuacC_Nk

Weitere Pressereaktionen auf die Sendung:

Spiegel International: An Unlikely Effort to Buy Berlin’s Grid

5.3.2013: Spiegel Online International in einer englischsprachigen Reportage über die BürgerEnergie Berlin und ihre Macher.

Spiegel International: Big Energy Battle — An Unlikely Effort to Buy Berlin’s Grid

Telepolis: First we take Berlin! Wie Bürger die Stromnetze in den Großstädten übernehmen

02.03.2013: Artikel über die »Graswurzelbewegung«, die sich in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder auch Stuttgart regt, um dezentrale und bürgernahe Modelle zum Eigenbetrieb der Strom– und Gasnetze durchzusetzen.

First we take Berlin: Wie Bürger die Stromnetze in den Großstädten übernehmen

 

Abendschau im RBB: Volksbegehren »Neue Energie für Berlin«

11. 02.2012: In einem Bericht über die zweite Runde des Volksbegehrens für den Rückkauf des Stromnetzes berichtet die Abendschau auch über die BürgerEnergie Berlin Genossenschaft.

Damit es zu einem Volksentscheid über die Stromnetzfrage kommen kann, muss die Bürgerinitiative »Berliner Energietisch« innerhalb von vier Monaten mindestens 173.000 Unterschriften sammeln.

http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/volksbegehren-neue-energie-fuer-berlin?documentId=13374310

tagesthemen: Daseinsvorsorge in Bürgerhand

4.2.2013: Die »Tagesthemen« der ARD in einem Bericht über öffentliche Güter wie Wasser und Energie in der Hand von Bürgern und Kommunen.

tagesthemen: Daseinsvorsorge in Bürgerhand

Der Tagesspiegel: Vattenfall sägt am eigenen Mast

24.01.2013: Der Stromnetzbetreiber will seine Leitungen in die Erde legen – und kämpft mit neuer Konkurrenz. 

Der Tagesspiegel: Vattenfall sägt am eigenen Mast

Die Welt: Bürger unter Strom

19.01.2013: Die Welt berichtet in einem Artikel über die BürgerEnergie Berlin e.G und unser Vorhaben, das Stromnetz in der Hauptstadtregion zu übernehmen.

Die Welt: Bürger unter Strom

Deutschlandradio: Berliner Stromnetz in Bürgerhand soll Energiewende vorantreiben

12.01.2013: Wenn Berliner Bürger das Stromnetz kaufen, geht es auch mit der Energiewende voran, glaubt Luise Neumann-Cosel. Sie ist Vorstandsmitglied der Genossenschaft BürgerEnergieBerlin, die für den Erwerb des städtischen Stromnetzes zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro veranschlagt. Ein Interview im Deutschlandradio Kultur.

Deutschlandradio: Stromnetz in Bürgerhand soll Energiewende vorantreiben

Die Welt: Bürger Energie Berlin sieht gute Chancen zum Kauf von Stromnetz

12.12.2012: Die Welt berichtet in einem Artikel über ein Interview, dass BEB-Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel der Nachrichtenagentur dapd gegeben hat: »Die Genossenschaft Bürger Energie Berlin (BEB) rechnet sich in der Debatte um die Neuausrichtung der Energiepolitik in der Hauptstadt gute Chancen für den Kauf des Berliner Stromnetzes aus...«

Die Welt: Bürger Energie Berlin sieht gute Chancen zum Kauf von Stromnetz

Energie&Management: Genossen greifen nach Stromnetzen

04.12.2012: Die Zeitung Energie & Management berichtet in einem Artikel über die Bewerbung der BürgerEnergie Berlin um die Ende 2014 aus–
laufende Konzession für das Stromnetz an der Spree...

Energie & Management: Genossen greifen nach Stromnetzen.

Vollständigen Artikel als PDF herunterladen.

Süddeutsche Zeitung: »Bio-Zitronen können die Welt nicht retten«

16.11.2012: BürgerEnergie Berlin-Vorstand Luise Neumann-Cosel im Interview mit der Süddeutschen Zeitung über den Kauf von Bio-Zitronen und des Berliner Stromnetzes.

Süddeutsche Zeitung: »Bio-Zitronen können die Welt nicht retten«

Arte: Bürger an den Schalter

29.11.2012: Ein Filmteam von Arte hat die BürgerEnergie Berlin besucht. Ein Bericht in der Reihe »Generation Solidarität« in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel.

arte: Bürger an den Schalter

Bayern 2: Berlins Bürger wollen ein E-Werk sein

22.11.2012: Das Magazin »Zündfunk« im Bayerischen Rundfunk berichtet über den Stromnetzkauf in Berlin und spricht mit Mitgliedern der BürgerEnegie Berlin.

Bayern 2: Unter Strom — Berlins Bürger wollen ein E-Werk sein

taz: Berlin will sich vernetzen

12.11.2012: Die taz berichtet über den NetzGipfel der BürgerEnergie Berlin und das Bekenntnis aller Parteien, die Bürgergenossenschaft am Stromnetz beteiligen zu wollen.

taz: Berlin will sich vernetzen

Deutschlandfunk: Selbstverwalteter Strom

09.11.2012: Der Deutschlandfunk berichtet über den NetzGipfel der BürgerEnergie Berlin sowie über die Bestrebungen,  das Berliner Stromverteilnetz in Bürgerhand zu bringen. Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel und Aufsichtsrat Michael Sladek im Interview.

Deutschlandfunk: Selbstverwalteter Strom. Bürger wollen Berliner Stromnetz übernehmen.

Die Welt: Berliner Stromnetz ist 2,5 Milliarden Euro wert

17.10.2012: Die Welt in einer Notiz über die Schätzung Vattenfalls zum Kaufpreis des Berliner Netzes — und die Reaktion der BürgerEnergie Berlin, die Vattenfall falsches Spiel vorwirft.

Die Welt: Berliner Stromnetz ist 2,5 Milliarden Euro wert

Wirtschaftswoche: Große Begeisterung für die Kiez-Kapitalisten

15.09.2012: Sie haben der Finanzkrise getrotzt und erleben nun eine Renaissance. Konservative Dörfler, alternative Städter und Erzeuger alternativer Energien finden sich zu Kooperativen zusammen – sie bestimmen in ihren Unternehmen mit, investieren lokal und langfristig. Cordula Tutt in der Wirtschaftswoche über Bürgergenossenschaften und die BürgerEnergie Berlin.

Wirtschaftswoche: Große Begeisterung für die Kiez-Kapitalisten

Märkische Allgemeine: »Man trifft oft auf Widerstände«

25.8.2012:
Peter Masloch, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung über die Gründe für ein genossenschaftlich organisiertes Stromnetz und persönliches Engagement.

Märkische Allgemeine Zeitung: »Man trifft oft auf Widerstände«

Berliner Kurier: Diese Frau will das Berliner Stromnetz kaufen

7.8.2012:
2013 wird die Konzession für das Berliner Stromnetz neu vergeben. Ein Kandidat: Die „BürgerEnergie Berlin“. Jeder Berliner soll in der Genossenschaft seinen Anteil am Netz kaufen und so mitentscheiden können. Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel im Gespräch mit dem Berliner Kurier.

Berliner Kurier: Diese Frau will das Berliner Stromnetz kaufen

Deutschlandfunk: Die Rückkehr der Genossenschaften

07.07.2012:
In Zeiten eisernen Staatssparens und risikoscheuender Banken ist es schwer, als Selbstständiger Kapital aufzutreiben. Und so helfen sich die Unternehmer und Bürger selber und gründen Genossenschaften — mit beachtlichem Erfolg. Doch das Prinzip, dass mehr Menschen mehr erreichen, erstreckt sich nicht nur auf das Unternehmertum. In einem Beitrag von Caspar Dohmen wird auch die BürgerEnergie Berlin vorgestellt.

Deutschlandfunk: Die Rückkehr der Genossenschaften

Deutschlandfunk: David gegen Goliath

13.06.2012:
Deutschlandfunk: David gegen Goliath. Wie Bürger das Berliner Stromnetz von Vattenfall übernehmen wollen. Aufsichtsratmitglied Hartmut Gaßner erklärt im Gespräch mit Benjamin Hammer, wie die kommenden Aufgaben zu meistern sind und warum das Netz in Bürgerhand gehört.

Deutschlandfunk: David gegen Goliath

RBB Inforadio: Wende selbst gemacht

12.06.2012:
RBB Inforadio: Wende selbst gemacht. Ein Radiobeitrag über Energiegenossenschaften und das Genossenschaftskonzept. Vorgestellt werden unter anderem die Neuen Energie Genossenschaft aus Potsdam, die erfolgreich eine Photovoltaikanlage betreibt und die BürgerEnergie Berlin, die als Genossenschaft das Berliner Stromverteilernetz zurückkaufen möchte.

RBB Inforadio: Bürger wollen Stromnetz kaufen. Die erste NetzNacht

12.06.2012:
Die 1. NetzNacht der BürgerEnergie Berlin war ein voller Erfolg (Blogeintrag). Anette Miersch vom RBB Inforadio war vor Ort und hat interessante Gespräche geführt.

Cicero: Ungeahnter Boom einer alten Idee

26. April 2012:
Sie retten städtische Hallenbäder. Sie nehmen urbane Brachflächen als Gemeinschaftsgärten in Besitz und bieten Stromkonzernen die Stirn. In Deutschland erlebt die Idee des gemeinschaftlichen Handelns längst einen ungeahnten Boom.

Cicero: Ungeahnter Boom einer alten Idee

Tagesspiegel: Frischer Wind

27.5.2012: Immer mehr Bürger werden in Genossenschaften aktiv, produzieren Strom und betreiben Energienetze. Ein Bericht über Energiegenossenschaften, die BürgerEnergie Berlin und Aufsichtsratsmitglied Steffen Walter.

Der Tagesspiegel: Frischer Wind

Energie&Management: Berliner Konzessionspoker

15.5.2012: Wer betreibt künftig das Stromnetz in Berlin? Die Fachzeitschrift über das Bewerberfeld und den ungewöhnlichsten Bieter: die BürgerEnergie Berlin.

Energie&Management: Berliner Konzessionspoker

Der Freitag: Neue Energie für den Gemeinsinn

14.5.2012: In der Wochenzeitung Freitag erscheint ein Bericht über den Trend, mit Genossenschaften die Energiewende zu vollziehen — und über die BürgerEnergie Berlin.

Der Freitag: Neue Energie für den Gemeinsinn

ARD Nachtmagazin: Berliner Stromnetz in Bürgerhand

03.05.2012: Im Nachtmagazin der ARD wird über die BürgerEnergie Berlin berichtet und Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel interviewt.

ZDF heute: Stromnetz in Bürgerhand

02.05.2012: ZDF heute hat die BürgerEnergie Berlin interviewt und Aufsichtsratsmitglied Michael Sladek in Schönau besucht.

ZDF heute: Stromnetz in Bürgerhand

Süddeutsche Zeitung: Auf Genossen, zum Stromnetz

26.4.2012: Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Idee der BürgerEnergie Berlin.

Deutschlandradio: Genossenschaft will Berliner Netz übernehmen

25.04.2012: Aufsichtsratsmitglied Cornelia Ziehm erklärt im Interview mit dem Deutschlandradio Kultur die Ziele und Ideen der BürgerEnergie Berlin.

Deutschlandradio: Genossenschaft will Berliner Netz übernehmen

Neues Deutschland: Genossenschaft will Berliner Netz übernehmen

25.04.2012: Im Neuen Deutschland erscheint ein Bericht über die Genossenschaft und ihre Ziele.

Neues Deutschland: Genossenschaft will Berliner Netz übernehmen

Berliner Zeitung: Bürger greifen nach dem Stromnetz

25.04.2012: Ausführlicher Bericht der Berliner Zeitung über die BürgerEnergie Berlin und die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten.

Berliner Zeitung: Bürger greifen nach dem Stromnetz

taz: Bürger wollen an die Leitung

25.4.2012: Die taz berichtet über die Auftaktpressekonferenz der BürgerEnergie Berlin und befragt Politiker aus Berlin und den derzeitigen Netzbetreiber Vattenfall zu ihrer Haltung gegenüber einer Bürgergenossenschaft.

taz — Bürger wollen an die Leitung

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