NetzNacht bei der Heinrich Böll Stiftung: Die logische Folge ist doch eigentlich Berlin

... so sieht es Eva Stegen, Mitarbeiterin in der Kommunikation bei den Elektrizitätswerken Schönau – und wir können nur zustimmen!

Im Großen Saal der Heinrich Böll Stiftung haben am 30. Mai rund 100 Berlinerinnen und Berliner die Gelegenheit genutzt, sich den Film „Das Schönauer Gefühl“  von Frank Dietsche und Werner Kiefer über die Stromrebellen aus Schönau anzusehen. Anschließend wurde auf und mit dem Podium -  bestehend aus Vorstandsmitglied Arwen Colell, Filmemacher Frank Dietsche, Eva Stegen und der Referentin der Heinrich Böll Stiftung für Öklogie und Nachhaltigkeit, Nora Löhle, als Moderatorin – lebhaft diskutiert. Stand anfangs noch das „Schönauer Gefühl“, das sich an diesem Abend wohl bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern behaglich im Bauch eingerichtet hat, im Mittelpunkt, so bewegte sich das Interesse der Diskussion jedoch bald in Richtung Berlin: Was soll eigentlich anders werden, wenn das Netz nicht mehr Vattenfall gehört? Wie funktioniert das eigentlich mit der Genossenschaft, den Genossenschaftsanteilen, dem Netzumbau, der Sonnenenergie?

Diese und andere Fragen wurden nicht nur im Saal, sondern auch beim anschließenden Empfang bei Brezel und Apfelschorle teilweise leidenschaftlich erörtert. Abschließend bleibt uns nur, dem Podium, der Heinrich-Böll-Stiftung, der Organisation und natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu danken und mit Eva Stegen zu sagen: „Wenn die BürgerEnergie das Netz in Berlin übernimmt – ich sprech mal nicht im Konjunktiv…“ Wir auch nicht. Wir kaufen das Netz!

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